© Polizei Wien

Chronik Wien
06/18/2021

Mann drohte mit Waffe wegen Einhebung von Rundfunkgebühren

Ein 31-jähriger Mitarbeiter wurde von einem 73-Jährigen mit einer CO2-Schusswaffe bedroht.

Am Donnerstag wurde ein Mann in Wien-Margareten mit einer Schusswaffe bedroht. Der 31-Jährige befand sich aufgrund seiner Tätigkeit als Mitarbeiter eines Dienstleistungsunternehmens zur Einhebung der Rundfunkgebühr in der Wohnung eines 73-jährigen österreichischen Staatsbürgers. Der 73-jährige Bewohner soll während des Gesprächs sehr aggressiv geworden sein und eine Schusswaffe gezogen haben. Das Opfer wurde bedroht und zum Verlassen der Wohnung aufgefordert.

Daraufhin flüchtete der 31-jährige Mitarbeiter aus der Wohnung und verständigte die Polizei. Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen anschließend in seiner Wohnung fest. Der 73-Jährige zeigte sich geständig. Die vermeintliche Schusswaffe versteckte er vor dem Eintreffen der Polizei im Müllraum des Wohnhauses. Die CO2-Schusswaffe sowie weitere Munition wurden sichergestellt und gegen den Tatverdächtigen sprachen die Beamten ein vorläufiges Waffenverbot aus.

Verpassen Sie keine Meldung wie diese mit dem KURIER-Blaulicht-Newsletter:

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare