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Kultursommer Wien: Programm und Highlights beim Gratis-Festival

Der Kultursommer Wien bespielt von 2. Juli bis 16. August Orte im Grätzel. Der Eintritt ist frei, geboten wird Musik, Kabarett, Theater, Literatur und Tanz.
Kultursommer Wien

Am Donnerstag, den 2. Juli, startet der Kultursommer Wien in die inzwischen siebte Ausgabe. Sechs Wochen lang, bis 16. August, werden Bühnen und Orte in verschiedenen Grätzeln auch abseits großer Spielstätten bespielt. Am Programm steht Musik, Kabarett, Theater, Literatur, Tanz und Performance sowie zeitgenössischer Zirkus.

Die Abendveranstaltungen finden donnerstags bis sonntags zwischen 18.30 und 21 Uhr statt. Neben Kinderprogramm an ausgewählten Vormittagen gibt es 29 Gartenkonzerte in den Häusern zum Leben, zwei Chorabende und einen sonntäglichen Jazz Brunch am Rathausplatz. Rund 500 Acts werden beim Kultursommer Wien angeboten.

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Der Kultursommer bringt ein kostenloses Programm in fast alle Bezirke Wiens und das für jedes Alter.

Mit dem Kultursommer will die Stadt „leistbare Kultur für alle“ bieten, wie Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) betont: „Das zeigt sich nicht nur im freien Zugang an dezentralen Standorten, sondern auch darin, wer auf der Bühne steht, wer erreicht wird und im thematisch breiten Spielplan.“

Bewegendes auf der Bühne und Mitmach-Programm

Aufgeführt wird Alltägliches und gesellschaftliche Themen: Von Dating-Geschichten mit Anfang Siebzig in „Dirty Old Women“ von Jenny Simanowitz und Kathy Tanner oder eine Theaterperformance über bürokratische Hürden für Migrantinnen und Migranten in „MA35 and Friends“.

Bei Kultursommer Plus dreht sich alles ums Mitmachen: In Workshops, offenen Kunststationen und Picknicks sollen Menschen zusammenkommen und selbst Kunst schaffen. Ein Schwerpunkt liegt heuer auf analogen Begegnungen.

Beim „Connection Kiosk“ wird Kunst getauscht und gemeinsam gestaltet. Das „Digital Detox – DIY statt AI Druckerei“ lädt dazu ein, das Smartphone wegzulegen und Kunstdrucke fernab jeder Künstlichen Intelligenz (KI) zu erstellen.

Nachhaltiger und mehr Barrierefreiheit

Um das Festival nachhaltig zu gestalten, kommen heuer drei solarbetriebene Bühnen zum Einsatz. Abgebaut werden auch weitere Barrieren: Neben einigen Shows mit Übersetzung in österreichische Gebärdensprache oder einer Gebärdensprachperformance stehen Induktionsschleifen für Hörgeräte am Nordwestbahnhof und am Schrödingerplatz bereit.

Eine Schriftdolmetschung per App soll heuer erneut bei einem ausgewählten Act den sprachlichen Zugang erleichtern. Der Kultursommer Wien wird von Stadt Wien, den Bezirken und der PORR AG gefördert.

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