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Diese Acts spielen am diesjährigen Donauinselfest

Auf der Donauinsel spielen heuer Nico Santos, Zartmann, Thorsteinn Einarsson – bei freiem Eintritt.
Donauinselfest open-air festival in Vienna

Zusammenfassung

  • Das Donauinselfest findet vom 3. bis 5. Juli mit rund 200 Acts auf 14 Bühnen bei freiem Eintritt statt.
  • Das Festival setzt auf musikalische Vielfalt, Inklusion, Fair Pay für Künstler und ein breites Sport- und Mitmachprogramm.
  • Höhepunkte sind internationale und heimische Acts, Ehrungen der Special Olympics Teilnehmer und der Rock The Island Contest mit Fokus auf weibliche Leads.

Wenn am ersten Juli-Wochenende auf der Donauinsel wieder drei Tage lang gefeiert, getanzt und mitgesungen wird, startet Wien in die Sommerferien.

Unter dem Motto „Sommer an“ bringt die 43. Ausgabe des Gratis-Festivals heuer rund 200 Acts auf 14 Bühnen – von Nico Santos über Zartmann bis Jazz Gitti. Und damit genau das, was Wien im Sommer irgendwie ausmacht: Musik, Menschen, ein bisserl Donauinsel-Gefühl und ganz viel Programm bei freiem Eintritt. Auf 4,5 Kilometern Festivalgelände warten rund 700 Stunden Programm. Von Rock und Pop über Hip-Hop bis Schlager und elektronische Musik wird alles geboten

Zusammenhalt

„Wir brauchen mehr denn je solche Events“, sagte Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler bei der Programm-Präsentation am Dienstag. Gerade in „wirklich angespannten Zeiten“ brauche es Orte des Zusammenhalts und ein friedliches Miteinander. „Gespart wird derzeit vielerorts. Aber Kunst und Kultur bringen Menschen zusammen – und genau das ist uns als Stadt besonders wichtig“, so Kaup-Hasler.

dif programm-präsentation

Weniger Bühnen

Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zahl der Bühnen heuer leicht reduziert. Statt 16 gibt es diesmal 14 Bühnen. Laut Co-Projektleiterin Julia Healy seien dafür aber die Spielzeiten der Acts im Schnitt um rund zehn Prozent verlängert worden. So komme man trotz weniger Bühnen wieder auf rund 700 Stunden Programm. Gleichzeitig hätten Künstler dadurch mehr Zeit, um „wirklich aus ihrem Repertoire zu spielen“.

National und international

Musikalisch setzt das Donauinselfest auch heuer wieder auf eine Mischung aus internationalen Namen, heimischen Acts und Nachwuchstalenten. Los geht es bereits zu Mittag mit dem Inklusionskonzert „Thorsteinn Einarsson für Alle“. 

Auf der großen Festbühne stehen am Freitag unter anderem My Ugly Clementine, Giant Rooks und Zartmann auf dem Programm. Der Samstag bringt unter anderem Katrina („Katrina & The Waves“), die Earth, Wind & Fire Experience by Al McKay sowie Gert Steinbäcker auf die Insel. Den Festivalabschluss übernehmen am Sonntag PÄM, NESS, KAMRAD und Nico Santos.

Programm dif 2026

Auch auf den anderen Bühnen finden sich große Namen: Auf der Rock-Bühne treten unter anderem Airbourne, Avatar und Feuerschwanz auf. Elektronisch wird es mit Alle Farben, David Puentez oder Ely Oaks, während auf der Schlager- und Austrohits-Bühne Jazz Gitti gemeinsam mit den Disco Killers auftritt. Im ORF-III-Kulturzelt stehen außerdem Barbara Balldini, „Die Tagespresse LIVE“ oder der Hangweyrer-und-Palfrader-Podcast auf dem Programm.

Neben großen internationalen Acts wolle man bewusst auch heimischen Künstlern eine Bühne geben. Dabei spiele vor allem das Thema Fair Pay eine entscheidende Rolle. Mel Merio vom Wiener Kulturservice betonte, dass trotz freiem Eintritt sämtliche Künstlergagen bezahlt würden. „Künstler zu sein macht Spaß – und das soll es auch. Aber es muss unbedingt fair bezahlt werden“, sagte Merio, die selbst als DJ tätig ist.

ÖFB als Partner

Neu ist heuer auch die stärkere Einbindung des Sports. Der ÖFB ist erstmals mit einer eigenen Mitmach-Station auf der Sportinsel vertreten. Außerdem werden zwei Spiele der Fußball-WM live übertragen – am Freitag ein Sechzehntelfinale, am Samstag ein Achtelfinale. Besucherinnen sich außerdem bei Beachvolleyball, Basketball oder Yoga ausprobieren.

Schwerpunkt Inklusion

Ein Schwerpunkt liegt heuer erneut auf Inklusion. Der Festivalfreitag steht ganz im Zeichen von Jugend und Teilhabe. Nach dem Inklusionskonzert „Thorsteinn Einarsson für Alle“ werden die Teilnehmer der Special Olympics Sommerspiele, die erstmals seit 28 Jahren wieder in Wien stattfinden, auf der Festbühne von Bürgermeister Michael Ludwig geehrt. Laut Veranstaltern sollen rund 1.800 Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung an den Spielen teilnehmen.

Festivalstadt mit Taktgefühl

SPÖ-Landesparteisekretär Jörg Neumayer sprach von einem „Fest für alle Generationen“. Wien habe zuletzt mit dem ESC gezeigt, dass die Stadt mit Großereignissen umgehen könne. „Wien ist eine Festivalstadt mit Taktgefühl“, sagte er. „Das stellen wir am ersten Juli-Wochenende erneut unter Beweis.“

Besonders stolz zeigt man sich zudem auf den „Rock The Island Contest“. Aus rund 300 Bewerbungen wurden heuer mehrere Acts mit weiblichem Lead ausgewählt, darunter LELLA, ams, emma oder Stubenfliege. Zusätzlich findet dieses Jahr zum dritten Mal auch der „Rock The Island Kids Contest“ statt.

Alle Infos rund um das Festival sind auf der offiziellen Homepage: https://donauinselfest.at/ 

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