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Chronik Wien

Handyparken-App: Probleme bei Neuregistrierung in Wien

Anfang September gab es einen Relaunch der Handy-Parken-App von A1. User beklagen die Umstellung.

von Nina Oezelt

09/30/2020, 05:48 PM

Das L√∂sen von Parkscheinen mit dem Smartphone √ľber die Handyparken-App von A1 ist vor allem in Wien sehr beliebt. Im September dieses Jahres wurde ein Relaunch der App verk√ľndet. Nicht alle sind jedoch dar√ľber erfreut.

User auf Twitter beschweren sich unter anderem √ľber den neuen komplizierten Anmeldevorgang.

"Ich hatte bei dem Update nicht den Eindruck, dass A1 der Betreiber der Software sei", so etwa User Christoph im Gespr√§ch mit dem KURIER. "Vorher konnte ich alles √ľber meine Telefonnummer machen, warum musste ich mich jetzt neu mit meiner Mail anmelden?", kommentiert er. Da er dringend parken musste, hatte er auch keine Zeit die allgemeinen Gesch√§ftsbedingungen der App durchzulesen. 

"Guthaben unauffindbar"

Userin Margit B. beschwert sich, dass selbst nach dreimaligem Download der App nichts funktionieren w√ľrde. "Ich versuche immer wieder die App neu zu installieren und lass mir eine SMS schicken, aber es hei√üt immer wieder, es gebe einen Systemfehler", sagt sie. Die Hotline der App sei ihr wenig entgegengekommen. Diese erkl√§rte ihr, dass das Problem an ihrem Handy oder an ihrer Handyrechnung liegen soll. "Ich bin sogar in den A1-Shop gegangen, dort hat man mir erkl√§rt, man habe nichts damit zu tun", so die Userin. F√ľr sie ergebe sich vor allem das Dilemma, dass sie derzeit nicht mehr √ľber ihr noch bestehendes 50-Euro-Guthaben verf√ľgen k√∂nne. Auch andere bestehende Nutzer der App beschwerten sich dar√ľber, dass die bestehende SMS-TAN-Authentifizierung f√ľr sie nicht funktioniere.

A1-Sprecherin: "Keine gröberen Probleme"

"Uns sind keine gr√∂beren Probleme bekannt", erkl√§rt dazu A1-Pressesprecherin Livia Dandrea-B√∂hm. Dass viele bestehende Nutzer sich neu per Mail anmelden mussten, sei eine Missverst√§ndnis. "F√ľr bestehende Nutzer gab es keine Notwendigkeit sich neu anzumelden", sagt sie weiter. Es sei aber schon so, dass nur bei einer Anmeldung mit Mail, die Funktion, die App von mehreren Ger√§ten n√ľtzen zu k√∂nnen, freigeschalten werde.

"Ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gab, die hier bei er Anmeldung etwas falsch eingegeben haben, aber es gab keine generellen Probleme", betont sie.

    Auf der Internetseite von Handyparken entschuldigte man sich jedoch f√ľr technische St√∂rungen. Anfragen √ľber die Homepage wurden von 1. bis 21. September nur teilweise erhalten. Man solle diese nochmals abschicken, hei√üt es. 

    Seit 2003 parken User der App in √ľber 30 St√§dten, wie zum Beispiel Wien, Salzburg, Graz, St. P√∂lten oder Klagenfurt, ohne sich um Papierparkscheine oder Parkautomaten k√ľmmern zu m√ľssen. √úber 1.300.000 registrierte Nutzer l√∂sen so √ľber drei Millionen Parkscheine im Monat.

    Seit Anfang September 2020 sind die Handyparken-App und die Website im neuen Look, letztere ist auch barrierefrei verf√ľgbar. 

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