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Chronik Wien
01/05/2021

Frau bei Christbaumbrand in Kaisermühlen verletzt

Am Montagabend fing ein Christbaum an zu brennen. Die Eltern konnten mit ihren beiden Kindern flüchten.

Am Montagabend wurde eine Frau bei einem Christbaumbrand verletzt. Der Baum fing in einer Wohnung im fünften Stock eines Mehrparteienhauses in der Schüttaustraße in Wien-Donaustadt zu brennen an. Innerhalb kürzester Zeit standen der Christbaum und danebenliegendes Spielzeug in Flammen. 

Die beiden Wohnungsinhaber versuchten noch, den Brand mit Wasser zu löschen, mussten wegen des starken Rauchs die Wohnung aber verlassen. Zusammen mit ihren zwei Kindern gelang ihnen die Flucht aus der Wohnung. 

27 Feuerwehrleute im Einsatz

Als die Feuerwehr eintraf, drang bereits dichter Rauch aus den Fenstern der Wohnung. Die Feuerwehrleute löschten den Brand unter Atemschutz. Das Stiegenhaus und die Brand Wohnung mussten belüftet werden. Die Nachbarwohnungen wurden kontrolliert, hier war aber kein Schaden entstanden. Die genaue Brandursache ist noch unbekannt. Insgesamt waren 27 Feuerwehrleute im Einsatz.

Die Wiener Berufsfeuerwehr warnt vor Bränden von Adventkränzen oder Christbäumen: "Die ätherischen Öle in den Baumnadeln sind leicht entflammbar. Elektrische Lichterketten als Baumbeleuchtung sind deshalb sinnvoller und sicherer. Auf echte Kerzen und Sternspritzer sollte daher jetzt unbedingt verzichtet werden, da die meisten Christbäume bereits recht trocken sind", heißt es in einer Aussendung.

Tipps der Feuerwehr

Sollte es dennoch zu einem Brand kommen sind laut Feuerwehr folgende Dinge zu beachten: Man sollte Ruhe bewahren und die Tür zum Brandraum schließen, sofort sollte man die Feuerwehr unter 122 verständigen und gefährdete Personen und Verletzte aus dem Gefahrenbereich bringen.

Erst dann sollte man - wenn möglich - das Feuer bekämpfen oder das Gebäude verlassen. Dabei sollte man auf den Lift verzichten und die Schlüssel mitnehmen und diese der Feuerwehr übergeben. Zwischen dem Aufenthaltsort und dem Feuer sollte man möglichst viele Türe schließen und Türritzen im Idealfall mit feuchten Tüchern abdichten. Die Feuerwehr braucht dann genaue Einweisungen. Sollte man nicht fliehen können, soll man Fenster öffnen und sich bemerkbar machen.

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