Exklusiv: Diese große Gastronomen eröffnen am Flughafen Wien
Der Flughafen Wien treibt die Erwartungen mit seiner Ankündigung ganz schön in die Höhe: Im Rathaus werden am Dienstag gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) die neuen Gastronomen für die 420 Millionen Euro teure Süderweiterung von Terminal 3 bekannt gegeben.
Auf 70.000 Quadratmetern entstehen 30 neue Einkaufs- und Gastronomieflächen, laut Flughafen eine Verdoppelung der jetzigen Angebote. In Betrieb gehen sollen Shops und Lokale im Jahr 2027.
Die Zuschläge hätte das „Who is who“ der Wiener Gastronomie-Szene erhalten. Versprochen werden traditionsreiche Gastronomie-Ikonen, innovative Local Heroes und heimische Premiummarken.
Namen will man auch auf Nachfrage jedoch nicht verraten – die seien noch streng geheim. Der KURIER hat sich ein wenig umgehört.
Weltpremiere für Neni zum Mitnehmen
Ein Name, der auf der Hand liegt: die Familie Molcho mit ihrem Neni-Imperium. Das Unternehmen betreibt inzwischen nicht nur neun Standorte in Europa, im April eröffnet außerdem der erste Ableger an einem Flughafen.
In Frankfurt, ebenfalls an Terminal 3, entsteht das „Neni Deli“. Das Konzept verantwortet Sohn Ilan Molcho, entwickelt wurde es speziell für Speisen zum Mitnehmen.
Das Neni Deli wie es am Frankfurter Flughafen eröffnen soll.
Beim Flughafen-Ableger soll es laut Molcho zwar eine kleinere Karte als gewohnt geben, drauf stehen werden dennoch bekannte Neni-Klassiker fürs Frühstück, Mittag- und Abendessen.
Neben warmen Gerichten biete man auch Salate und Sandwiches zum Mitnehmen ins Flugzeug sowie Delikatessen an. Konzipiert sind die Delis jedoch nicht nur für Flughäfen, geplant sei weitere Standorte auch innerhalb der Stadt zu eröffnen.
Die beste Pizza und gehyptes Mochi?
Was immer geht, besonders in Wien, ist neapolitanische Pizza. Zwei der besten und bekanntesten Italiener der Stadt sind die „Regina Margherita“ im Palais Esterházy und die Trattoria Martinelli im Palais Harrach der Familie Barbaro.
Die Chancen den Barbaro's am Dienstag im Rathaus zu begegnen: mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehr hoch.
Wer über das „Who is who“ der Wiener Gastronomie spricht, kommt an den Mochi-Leuten nicht vorbei. Die Eröffnung ihres ersten Lokal löste einen Hype aus, der auch elf Jahre später anhält – wenn nicht sogar größer geworden ist.
Auf der Gästeliste
Die Mochi-Macher sollen zumindest gerüchteweise auf der Gästeliste stehen, auch wenn man selbst nichts bestätigen will. Der jüngsten Eröffnung, dem „Chicken Karate“ am Vorgartenmarkt, waren ebenfalls Gerüchte um das Burger-Konzept vorausgegangen – und stellten sich als wahr heraus.
Was für den Flughafen-Standort sprechen würde: Mit dem „Chicken Karate“ hat die Mochi-Gruppe passenderweise ihr erstes Fast-Food-Konzept schon an der Hand.
„Unkompliziert“ und „nicht zu aufwendig“ beschrieben auch die Betreiber das Menü rund um Frittiertes, dem japanischen „Karaage“, und üppig gefüllte Sandos (Sandwiches). Könnte also durchaus auch für Fluggäste funktionieren.
Ob das Flughafen-Mochi nur Wunschdenken bleibt und wer sich noch zu Neni und Co. gesellt, wird sich am Dienstag zeigen, wenn die „hochkarätigen“ Gastronomiebetriebe offiziell vorgestellt werden.
Bringen soll die gastronomische Erweiterung laut Flughafen mehr regionales Angebot mit Fokus auf österreichische Spitzenküche und einen Qualitätssprung.
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