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Chronik Wien
04/15/2022

Donaustadt: Goldmünzen-Coup scheiterte am Instinkt von Polizisten

Drei verdächtige Rumänen wurden festgenommen. Sie sollen bei Goldkauf das Geldkuvert ausgetauscht haben.

Es war ein Gefühl, dass die Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) hegten: Ihnen fiel am vergangenen Mittwoch in der Salusgasse in der  Donaustadt ein Auto auf, in dem seit längerer Zeit drei Männer saßen. Gegen 18 Uhr tauschten die Männer schließlich Gegenstände mit einem Paar aus und fuhren eilig davon.

Wie sich herausstellte, hatte das Paar acht Goldmünzen mit einem Wert von 5.000 Euro über eine Internet-Plattform zum Kauf angeboten. Die Beamten hatten das Treffen mit den vermeintlichen Käufern beobachtet.

Kuvert vertauscht

Doch dieser Kauf war nicht mit rechten Dingen zugegangen, denn das Paar war kurz abgelenkt worden: Nachdem die 34-jährige Frau und ihr Begleiter nachgezählt hatten, schlugen die Männer vor, die Scheine in ein Kuvert zu stecken - um das Geld leichter transportieren zu können. In einem unbeobachteten Moment tauschten die angeblichen Käufer die Scheine aus. Im Kuvert befanden sich dann 100 Euro und ein paar ein-Dollar-Scheine.

Die drei mutmaßlichen Betrüger wurden unter heftiger Gegenwehr wenig später im 18. Bezirk festgenommen. Es handelt sich um drei Rumänen im Alter von 41, 44 und 48 Jahren.

Bei Vernehmungen durch das Landeskriminalamt sollen sie zwei weitere, ähnliche Betrugshandlungen gestanden haben. Sie seien dafür extra aus Rumänien angereist.

Die Männer wurden in eine Justizanstalt gebracht.

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