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Chronik Wien
11/18/2020

Diese Verdächtigen könnten den Promi-Juwelier Berthold S. getötet haben

Die Polizei veröffentlichte Fahndungsfotos aus einer nahen U-Bahn-Station. Auffällig ist vor allem die Kleidung der Tatverdächtigen.

Er war der Juwelier der österreichischen Fußballstars - Mitte Oktober wurde er vor seinem Geschäft in der Nähe des Rochusmarktes in Wien-Landstraße tot aufgefunden. Fest stand bisher nur, dass der 74-jährige Berthold S. mit einem Messer niedergestochen wurde. Er dürfte dann mit schweren Verletzungen vor sein Geschäft geflohen sein, wo er diesen erlag. 

Dem Juwelier wurden am Abend des 14. Oktobers auch zahlreiche Schmuckstücke gestohlen, deswegen ermittelt das Landeskriminalamt in Richtung Raubmord. Die Polizei ging zunächst von drei Verdächtigen aus. Warum diese so brutal vorgegangen sind, ist immer noch ein Rätsel - nun haben die Ermittler aber erste Spuren zu den Verdächtigen veröffentlicht.

Auffällige Kleidung

Die nun von den Ermittlern sichergestellten Fotos sollen zumindest zwei Verdächtige vor dem Betreten des Geschäfts zeigen. Die Aufnahmen stammen von der U3-Station Rochusmarkt.

Auffällig ist laut Polizei vor allem, dass sich die Täter im Geschäft umgezogen haben dürften - so ließen sie auch Kleidung zurück. Teile der Kleidung wurden im Shop, andere Teile an den Tagen nach der Tat an einem anderen Ort gefunden. Die genauen Umstände können die Ermittler noch nicht verraten.

Nach der Tat trug einer der Männer die auf den Fotos abgebildete schwarz-weiße Jogginghose (siehe oben) sowie eine rote Spar-Einkaufstasche. Die Ermittler fanden außerdem weitere Kleidung der mutmaßlichen Täter und einen Arbeitshandschuh.

"Anzumerken ist, dass beide Männer ausschließlich Markenkleidung trugen", heißt es von der Polizei, die nun hofft, dass jemand Hinweise zu den mutmaßlichen Besitzern der Kleidungsstücke hat.

5.000 Euro Belohnung

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die (auch anonym) unter der Telefonnummer 01 31310 33800 abgegeben werden können.

Für Hinweise, die zur Ausforschung der Tatverdächtigen führen, lobt der „Verein der Freunde der Wiener Polizei“ einen Geldbetrag in der Höhe von 5.000 Euro aus.

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