© ÖVP Josefstadt

Chronik Wien
09/17/2020

"Cooler" Platz und dutzende neue Bäume für die Josefstadt

Vier neue Grünflächen, ein Wasserspiel und neue Sitzgelegenheiten sind am Trude-Waehner-Platz geplant. Nur die Förderzusage der Stadt Wien steht noch aus.

von Laura Schrettl

Wien soll einen weiteren "coolen" Platz erhalten - diesmal in der Josefstadt. Der Trude-Waehner-Platz, besser bekannt als Alser Spitz, wird umgestaltet und soll grüner und klimafreundlicher werden. Bis mit der Umgestaltung begonnen werden kann, muss der Bezirk noch die Förderzusage der Stadt Wien abwarten. Dies soll noch im September passieren, hofft der Bezirk. 

Vier neue Grünflächen sollen auf knapp 150 Quadratmeter entstehen. Eine davon ist um die Bushaltestelle herum geplant, rechts und links wird je ein Baum gepflanzt. Zwei weitere Bäume, ein Wasserspiel, eine attraktive Pflasterung und neue Sitzgelegenheiten sollen dort errichtet werden.

"Die Neugestaltung soll die Gehrelationen für Fußgängerinnen und Fußgänger verbessern und für mehr Abkühlung an heißen Tagen sorgen", sagte Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert.

Kostendetail noch ungeklärt 

Die Gesamtkosten für die Umgestaltung (inklusive der Begrünung) belaufen sich auf rund 250.000 Euro heißt es aus dem Büro der Bezirksvorsteherin. Die Stadt Wien übernimmt etwa 90 Prozent der Kosten.

Für die Förderzusage müsse nur noch ein Detail geklärt werden, heißt es aus dem Büro der Bezirksvorsteherin. Die Stromkästen sollen im Rahmen der Umgestaltung versetzt werden. Dafür rechnet man mit Kosten von etwa 60.000 Euro, dies sei der Baudirektion jedoch zu viel. Es müsse noch geklärt werden, wie man dies am kostengünstigsten lösen könne. 

Wunsch nach Begegnungszone 

Die Neugestaltung des Platzes ist laut Mickel-Göttfert erst der Anfang. Eine neue Begegnungszone soll die Skodagasse zwischen dem Trude-Waehner-Platz und der Laudongasse aufwerten.

"Die Begegnungszone in der Lange Gasse wird gut angenommen und beim temporären 'coolen' Platzes am Schlesingerplatz diesen Sommer haben wir gesehen, dass sehr viele Menschen – gerade in Zeiten von Corona – unsere Plätze neu für sich entdecken“, sagte Mickel-Göttfert. „Die Skodagasse ist ein beliebtes Wohngrätzl. Mit einer neuen Begegnungszone könnte man diesen Ort noch attraktiver für Anrainerinnen und Anrainer gestalten."

Dutzende Bäume 

Neben der geplanten Umgestaltung des Platzes entstehen derzeit in der Josefstadt weitere Baumscheiben: zehn in der Feldgasse, acht in der Laudongasse, 14 in der Blindengasse, drei in der Strozzigasse und drei in der Josefstädterstraße. (Als Baumscheibe bezeichnet man die kleinen grünen Flecken, auf denen Stadtbäume zwischen Fahrbahn und Gehsteig wurzeln.)

Die baulichen Maßnahmen sind laut dem Bezirksbüro bei den meisten Baumscheiben bereits fertig. Bald soll mit der Bepflanzung gestartet werden.

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