Vassilakou und Figl präsentierten die sechs favorisierten Konzepte.

© KURIER/Gerhard Deutsch

Dialogbox
02/08/2016

Bürger helfen bei der Planung des Schwedenplatzes

Bis Sonntag, 14. Februar, ist die Bevölkerung eingeladen, das Projekt mitzugestalten.

von Bernhard Ichner

60 Konzepte für die Neugestaltung des Schwedenplatzes wurden eingereicht, sechs kommen für die Jury der Stadt in die engere Wahl. Welche das sind, ist von heute, Montag, bis Sonntag in der „Dialogbox“ vor Ort zu sehen. Jetzt ist die Bevölkerung eingeladen, sich an der weiteren Planung zu beteiligen.

Die Visionen der Architekten sind in einem blauen Container an der Ecke zur Rotenturmstraße ausgestellt. 1:1 umgesetzt wird aber keine davon. Denn die Bürger können nun ihre Ideen und Vorschläge einbringen. Diese Inputs seien Grundlage für die weiter Entwicklung, kündigt Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) an. Noch vor dem Sommer stehe das Siegerprojekt fest.

Platz-Charakter unterstreichen

Gemeinsam ist den favorisierten Konzepten, dass sie versuchen, dem Schwedenplatz tatsächlich den Charakter eines Platzes zu verleihen. Mit mehr Grün, mehr Sitzgelegenheiten, mehr Platz zum Spielen für die Kinder und zum Flanieren, mit Schatten spendenden Dächern und Fahrradstreifen. Gedanken machten sich die Planer auch über eine bessere Verbindung zum Kai.

Klar sei aber auch, dass die Verkehrsströme aufrecht erhalten werden müssen, stellen Vassilakou und Markus Figl, Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, klar. Die Abbiegespur über die Marienbrücke in die Leopoldstadt könne laut einer Verkehrsuntersuchung jedoch eingespart werden, sagt die Vize-Stadtchefin. Die Untertunnelung des Schwedenplatzes sei vom Tisch.

Sechs Fußballfelder

Das Planungsgebiet umfasst den Bereich zwischen der Postgasse im Osten und dem Morzinplatz im Westen – einschließlich der Verkehrsflächen des Franz-Josef-Kais und des Vorkais. Die Kosten für die Neugestaltung des 42.200 großen Planungsraums – das entspricht sechs Fußballfeldern – seien noch nicht abschätzbar, Vassilakou rechnet aber mit „einem zweistelligen Millionenbetrag“. Gebaut werde noch innerhalb der Legislaturperiode.

Der Wirtschaftskammer Wien schwebt indes eine Sparvariante vor. Vor Kurzem präsentierte man das Konzept. Für Figl "eine Anregung."

Einbringen können die Bürger ihre Ideen in der Dialogbox oder im Internet unter www.schwedenplatz.wien.at.

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