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Chronik Wien
08/02/2021

Ausbildung absolviert: Vier neue Sprengstoffhunde für Wien

Innenminister Karl Nehammer betont die Wichtigkeit der Tiere - speziell vor dem Hintergrund des Terroranschlags vergangenen November.

Ob Streifendienst, Sprengstoffeinsätze oder Verbrechensbekämpfung – Polizeihunde werden in Österreich sehr vielseitig eingesetzt. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat nun vier neu ausgebildete Sprengstoff-Spürhunde an ihre Diensthundeführer in Wien übergeben.

Nehammer, Hundeführer und die Diensthunde fanden sich dafür vor dem Innenministerium ein. „Polizeihunde sind unverzichtbar, das hat der Terroranschlag in Wien einmal mehr gezeigt. Der erste Polizist in der Wohnung des Terroristen war ein Diensthund. Für uns ist es deshalb ein Gebot der Stunde, die Polizeidiensthundeeinheit auszubauen. Nach zehn Wochen intensiven Trainings sind jetzt die ersten vier zusätzlichen Sprengstoffspürhunde für Wien ausgebildet. Ich wünsche den Polizeihundeführern und ihren Diensthunden alles Gute für die kommenden Einsätze und Aufgaben“, sagte Nehammer.

Lange Ausbildung

Die Tätigkeit als Polizeihundeführer sei sehr fordernd. Die Beamten stünden eigentlich rund um die Uhr im Dienst, denn die Hunde leben bei der Familie des Polizisten und müssen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche betreut werden.

Um einen Hund zu bekommen, müssen die Polizisten aber bestens geschult sein. Alleine deren Grundausbildung dauert sechs Monate. Für die Sprengstoffhunde, 48 gibt es davon derzeit in Österreich, folgen weitere drei Monate, unter anderem zur Geruchskonditionierung. Bei den eingesetzten Hunderassen handelt es sich um belgische, holländische und deutsche Schäferhunde sowie Riesenschnauzer und Rottweiler.

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