Chronik | Welt
11.03.2018

Türkischer Privatflieger im Iran anbgestürzt: 11 Tote

Türkische Maschine war von den Emiraten auf dem Weg nach Istanbul.

Beim Absturz eines türkischen Privatflugzeugs im westlichen Iran sind Medien zufolge alle elf Menschen an Bord ums Leben gekommen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf Quellen am Absturzort. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor. Laut Fars prallte die Maschine gegen einen Berg und explodierte. An Bord waren acht Passagiere und drei Crewmitglieder.

Die zivile Luftfahrtbehörde im Iran bestätigte den Absturz der türkischen Maschine über Shahr-e Kord, der Hauptstadt der Provinz Chaharmahal and Bakhtiari. Rettungsteams wurden in den Absturzort entsandt. Die Maschine war von Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Atatürk-Flughafen in Istanbul unterwegs.

Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, die Maschine sei 70 Minuten nach Eintritt in den iranischen Luftraum vom Radar verschwunden. An Bord seien acht Passagiere, zwei Piloten und eine Flugbegleiterin gewesen. Das Flugzeug habe einer türkischen Investmentholding namens Basaran gehört.

Auf Junggesellinnenabschied verunglückt

Der türkische Sender NTV und die Zeitung "Daily Sabah" berichteten, bei den Passagieren des Privatjets habe es sich um die Tochter des Firmenchefs und sieben ihrer Freundinnen gehandelt. Die Frauen hätten in Dubai den Junggesellinnenabschied der Unternehmertochter gefeiert und seien auf dem Rückflug nach Istanbul gewesen. Die Tochter wollte demnach Ende des Monats heiraten.

Bei dem havarierten Jet handelte es sich der türkischen Nachrichtenagentur DHA zufolge um ein zweimotoriges Flugzeug vom Typ Bombardier CL604. Das Flugzeug habe die türkische Kennung TC-TRB getragen.