Chronik | Welt
13.09.2017

Traurige erste Bilanz nach "Irma": Mindestens zwölf Tote in Florida

"Irma" war am Sonntag in US-Bundesstaat auf Land getroffen. Bei seinem Zug durch die Karibik hatte der Rekord-Hurrikan zuvor mindestens 37 Menschen getötet.

Durch den Hurrikan "Irma" sind im US-Bundesstaat Florida mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte ein Sprecher des Katastrophenschutzes am Dienstag (Ortszeit) mit. Nähere Angaben zu den einzelnen Opfern machte er nicht.

Erste Bewohner waren am Dienstag auf die Florida Keys, eine Inselkette an der Südspitze des US-Bundesstaats, zurückgekehrt. Dort hinterließ "Irma" eine Spur der Verwüstung. Der Wirbelsturm war am Sonntag als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie 4 und mit Windgeschwindigkeiten von rund 210 Stundenkilometern auf die Keys getroffen. Die meisten Bewohner und Touristen hatten die beliebten Urlauberinseln zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen.

Insbesondere auf der Inselgruppe Florida Keys könnte die Zahl der Opfer aber noch weiter steigen. Dorthin kehrten am Dienstag die ersten Bewohner zurück. 90 Prozent der Häuser auf den Inseln wurden zerstört oder schwer beschädigt. Bei seinem Zug durch die Karibik hatte "Irma" zuvor mindestens 37 Menschen getötet.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, Florida am Donnerstag besuchen zu wollen.

Jacksonville unter Wasser

Während die Einwohner von Florida nach Rekordsturm "Irma" nach und nach in ihre Häuser zurückkehren, kämpfen einige Gebiete im Südosten der USA weiter mit Überflutungen. Die Großstadt Jacksonville im Nordosten Floridas stand am Dienstagabend weiter unter Wasser. Meteorologen warnten zudem vor einer Verschlimmerung der Lage - der in der Stadt mündende St. Johns-Fluss bringe viel Wasser.