© EPA/HANDOUT

Chronik Welt
01/14/2020

Operation "Karotten-Abwurf": Kängurus bekommen Hilfe von oben

Wegen der Buschbrände leiden die verzweifelten Tiere unter einem Nahrungsengpass.

In Australien wüten weiterhin heftige Buschfeuer. Die Gefahr für Natur und Mensch ist nicht gebannt. Besonders betroffen ist allerdings das Tierreich: Bisher soll bei den Bränden über eine Milliarde Tiere ums Leben gekommen, vermuten Experten: Säugetiere, Reptilien, Vögel. Videos, in denen Koalas mit Brandwunden von Nothelfern verarztet und aus der Plastikflasche mit Wasser versorgt werden, gehen um die Welt. Nicht nur Prominente spenden ob der grausamen Bilder fleißig.

Um die von Buschbränden betroffenen Kängurus zu versorgen, haben Helfer am Montag Karotten und Süßkartoffeln aus der Luft abgeworfen. Auf Fotos zur "Operation Rock Wallaby" ist zu sehen, wie das Gemüse für die kleinen Kängurus in einen Hubschrauber der National Parks and Wildlife Service von New South Wales geladen wird. In den Brandgebieten herrscht Mangel an Nahrung für Wildtiere.

Seit Monaten wüten vor allem im Südosten des Kontinents heftige Buschbrände. In den besonders betroffenen Bundesstaaten New South Wales und Victoria loderten am Montag noch um die 140 Feuer, der Rauch machte sich bis nach Sydney bemerkbar. Nach jüngsten Angaben von Premierminister Scott Morrison kamen bisher 28 Menschen ums Leben.

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