Für 12.000 Euro: Brüder bauen Mini-Griechenland im eigenen Garten
Schweizer Brüder bauen Mini-Santorin im Garten: Ihre kleines Griechenland begeistert im Netz. Doch ist die Themenwelt für Besucher zugänglich? (Symbolbild)
Kaum ist man nach dem Urlaub wieder zu Hause angekommen, holt einen der graue Alltag oft schneller ein, als einem lieb ist. Die Erinnerungen an Sonne, Meer und entspannte Tage verblassen. Wenn man doch nur dieses besondere Lebensgefühl ein wenig länger bewahren oder sogar in die eigenen vier Wände holen könnte.
Genau diesen Gedanken hatten wohl auch die Schweizer Brüder Michael und Samuel Scherrer, die am Bodensee leben. In ihrem Garten erschufen sie ein kleines Stück Griechenland, das wirkt, als wäre man direkt auf einer der berühmten Kykladeninseln wie Santorin oder Mykonos gelandet.
Brüder bauen „kleinsten Freizeitpark der Welt“
Die Community in den sozialen Medien ist begeistert vom handwerklichen Geschick der Brüder: „Soo cool“ oder „Hammer Jungs 🤩💪🏼“, heißt es etwa in den Kommentaren. Inzwischen folgen den beiden Content Creators auf ihrem Instagram-Account @smallest_themepark über 83.000 Menschen. Noch vor rund zwei Wochen waren es nach eigenen Angaben auf Instagram lediglich etwa 300 Follower.
Mittlerweile haben sogar internationale Medien wie The Sun über die Schweizer berichtet, die ihr Grundstück in den „kleinsten Freizeitpark der Welt“ umgebaut haben und immer noch dabei sind.
Japan, Märchenwald und Griechenland im eigenen Garten
Bereits drei Themenwelten hat Michael gemeinsam mit seinem Bruder in den vergangenen vier Jahren im Hinterhof des Wohnhaus erschaffen: Neben einem Märchendorf entstanden ein japanischer Garten und zuletzt ein Mini-Griechenland. Dieses besticht durch die typischen weißen Häuserfassaden, blauen Fensterläden und Türen, grau-weißen Böden in Steinoptik, Rundbogen-Durchgängen, Weinreben sowie romantischen Blüten der kräftig magentafarbenen Drillingsblume (Bougainvillea). Sogar eine eigene Hausbar im Stil einer kleinen griechischen Taverne gibt es.
Bauprojekt kostete knapp 12.000 Euro
Gut ein Jahr dauerte es, bis die Brüder ihr kleines griechisches Dorf in aufwendiger Handarbeit fertigstellen konnten. Ungünstige Winterwetterbedingungen und strenge schweizerische Genehmigungsauflagen verzögerten die Bauarbeiten immer wieder. Für den Bau verwendeten sie hauptsächlich Holzkonstruktionen, die anschließend verputzt und bemalt wurden. Laut SWNS kostete das Projekt um die 10.000 Pfund (knapp 12.000 Euro). Warum sie das alles machen? „Es ist einfach ein Hobby ... und wir lieben Themenparks“, so die Brüder auf Instagram.
Ist das Mini-Griechenland zugänglich für die Öffentlichkeit?
Die beiden Schweizer erklären, dass ihnen insgesamt rund 1.500 Quadratmeter Fläche für ihre Bauprojekte zur Verfügung stehen. Davon haben sie bislang bereits etwa 600 Quadratmeter in verschiedene Themenwelten verwandelt.
Geplant sind zahlreiche weitere Projekte, darunter ein Leuchtturm mit Fischerdorf, ein Piratenschiff, eine Westernstadt sowie ein Mini-Venedig. Für die Öffentlichkeit zugänglich sind die Themenwelten derzeit zwar (noch) nicht, doch die Brüder planen, ab Sommer 2027 ein Gästezimmer in Form einer Airbnb-Unterkunft anzubieten. Auf ihrer Homepage kann man bereits darüber abstimmen, unter welchem Motto die Unterkunft gestaltet werden soll.
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