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Interaktiv
05/31/2020

Mehr als sechs Millionen Coronavirus-Infektionen weltweit

Brasilien zählt bald 500.000 Infektionen. Bei der Zahl der Todesfälle liegt Brasilien weltweit nur noch hinter den USA, Großbritannien und Italien.

Bereits mehr als sechs Millionen Menschen haben sich weltweit mit dem Coronavirus infiziert. Bis Samstagabend wurden mindestens 6.000.867 Infektionsfälle registriert, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Angaben ergab. Die John Hopkins University (JHU) zählte am Sonntag Vormittag. 6.064.778. 

Laut AFP sind mittlerweile 366.848 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Die JHU zählte am Sonntag Vormittag bereits 369.254 weltweite Todesfälle.

Mehr als Zwei Millionen Fälle in Europa 

Zwei Drittel der Infektionsfälle wurden demnach in Europa und den Vereinigten Staaten gezählt. Europa ist der am stärksten von der Pandemie betroffene Kontinent mit 2.135.170 Infektionsfällen und 177.595 Toten. Mit 1.760.740 Infizierten sind die USA das Land mit den meisten Corona-Fällen. Dort starben 103.472 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion.

Inzwischen breitet sich das Virus am schnellsten in Lateinamerika aus. Dort erhöhte sich die Zahl der Infektionsfälle binnen 24 Stunden um 45.000 auf 944.695. 49.230 Menschen starben dort.

Brasilien zählt bald 500.000 Infizierte 

In Brasilien gab das Gesundheitsministerium am Samstag den neuen Rekordwert von 33.274 Neuinfizierten bekannt. Damit stieg die Zahl der Ansteckungen auf 498.440. Bei der Zahl der Sterbefälle überholte Brasilien mit 28.834 Frankreich und liegt nun weltweit nur noch hinter den USA, Großbritannien und Italien.

Trotz dieser Zahlen und entgegen den Warnungen von Gesundheitsexperten bereiten die brasilianischen Einzelstaaten dieser Tage Lockerungsschritte vor. Der rechtspopulistische Staatspräsident Jair Bolsonaro hat die durch das Virus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 stets heruntergespielt und Lockdown-Maßnahmen kritisiert, da diese die Wirtschaft des Landes lähmen würden und enorme Arbeitslosigkeit zur Folge hätten.

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