Police officers manage vehicles entering and exiting Qionghai amid COVID-19 outbreak

© via REUTERS / STRINGER

Chronik Welt

Lastwagen krachte in China in Wartende vor Krematorium: 19 Tote

20 weitere Menschen verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

01/08/2023, 05:50 AM

Ein Lastwagen ist in SĂŒdostchina in eine Besucherschlange auf der Straße vor einer EinĂ€scherungsanstalt gekracht und hat 19 Menschen getötet. Weitere 20 wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht, berichtete der staatliche Fernsehsender CCTV am Sonntag unter Berufung auf örtliche Behörden. Örtlichen Medien zufolge war ein Lastwagen in einen Trauerzug gefahren.

Das UnglĂŒck passierte demnach kurz nach Mitternacht im Dorf Taoling sĂŒdöstlich der Stadt Nanchang in der östlichen Provinz Jiangxi. Wegen des starken Andrangs an dem Krematorium warteten die Angehörigen und Freunde draußen und hatten Opfergaben fĂŒr die Toten am Straßenrand aufgestellt, wie Anrainer der Staatsagentur berichteten. Sie hĂ€tten am nĂ€chsten Morgen der EinĂ€scherung beiwohnen wollen. Die Ursache des UnglĂŒcks werde untersucht, hieß es weiter. Viele der Toten stammten aus dem Dorf Taoling.

Kurze Zeit nach Bekanntwerden des Unfalls warnte die Polizei Autofahrer vor "nebeligem Wetter" in der Region. "Es gibt schlechte Sicht, was leicht zu VerkehrsunfĂ€llen fĂŒhren kann", hieß es.

Ob die EinĂ€scherungsanstalt wie so viele andere in der gegenwĂ€rtigen massiven Corona-Welle in China mit der hohen Zahl von Covid-19-Opfern ĂŒberlastet war, wurde nicht erwĂ€hnt. Staatsmedien berichten seit Wochen von langen Wartezeiten sowie Staus und Schlangen vor Krematorien, weil die hohe Zahl der Leichen nicht schnell genug eingeĂ€schert werden könne.

In China kommt es wegen mangelnder Sicherheitskontrollen hĂ€ufig zu VerkehrsunfĂ€llen. Im Dezember starb ein Mensch bei einer Massenkarambolage mit hunderten Fahrzeugen. Im September kamen 27 Menschen ums Leben, als sich der Bus ĂŒberschlug, der sie in QuarantĂ€neeinrichtungen im SĂŒdwesten des Landes bringen sollte.

In China kommt es wegen mangelnder Sicherheitskontrollen hĂ€ufig zu VerkehrsunfĂ€llen. Im Dezember starb ein Mensch bei einer Massenkarambolage mit hunderten Fahrzeugen. Im September kamen 27 Menschen ums Leben, als sich der Bus ĂŒberschlug, der sie in QuarantĂ€neeinrichtungen im SĂŒdwesten des Landes bringen sollte.

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