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USA

Während Schulausflug verschwunden: Leiche von Teenager (14) gefunden

Ein Schüler verschwand während eines Schulausflugs am Strand im Meer. Zehn Tage nach dem Vorfall wurde die Leiche des 14-Jährigen geborgen.
Leerer Sandstrand mit Wellen und leichtem Nebel am frühen Morgen in Wildwood, New Jersey.

Am 1. Juni besuchte der Schüler Davoris Carter mit seiner Klasse einen Strand in Wildwood (New Jersey). Als der 14-Jährige ins Meer ging, um eine Runde zu schwimmen, wurden die Behörden benachrichtigt. Carter soll gegen 13:35 Uhr plötzlich im Wasser in Not geraten sein, weshalb die Einsatzkräfte einschreiten mussten. Jetzt wurde der Leichnam des Jugendlichen gefunden. 

Leiche des vermissten Schülers gefunden

Das City of Wildwood Police Department berichtete, dass der Leichnam des Jungen am 9. Juni aufgefunden wurde. "Mit Unterstützung der United States Coast Guard, der New Jersey State Police und der Cape May Police Department wurden die Überreste geborgen und dem Büro des Gerichtsmediziners übergeben. Nach weiterer forensischer Analyse konnte eine positive Identifizierung vorgenommen werden, die bestätigte, dass es sich um den vermissten Jugendlichen aus Wildwood handelt. Die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen wurde abgeschlossen, nachdem die positive Identifizierung erfolgt war", heißt es in einem Statement der Polizei. 

Rückblick: Schüler gerät im Meer in Not – und taucht nicht mehr auf

Laut einer Erklärung des City of Wildwood Fire Department und eines Berichts von 6 abc Philadelphia besucht der 14-Jährige die Delta-Schule für Schüler mit besonderen Bedürfnissen in Nordost-Philadelphia. Beim Ausflug wurden er und seine Schulkollegen von einer Lehrperson sowie einem Verwandten aus Carters Familie begleitet. Als sein Familienmitglied etwas zum Essen holen wollte, ging der Teenager mit seinen Klassenkameraden ins Wasser. Das Lehrpersonal beobachtete die Jugendlichen vom Strand aus. 

Als Carter im Wasser Probleme mit dem Schwimmen bekam, wurden Einsatzkräfte zum Strand gerufen. Neben dem Jugendlichen mussten drei weitere Schüler ebenfalls aus dem Meer gerettet werden. Die Einsatzkräfte suchten bis zu 460 Meter vom Strand den Bereich im Wasser ab, wo Carter in Not geraten war. Zwei Stunden später war die Suche weiterhin erfolglos. 

Schule veröffentlicht Statement

Der Schulleiter der Delta School, Dr. David Weathington, sagte gegenüber 6 abc Philadelphia: „Dies ist eine verheerende Tragödie. Die Delta School ist zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken sind in dieser Zeit der Ungewissheit bei der Familie.“

Abschließend heißt es in dem Statement: „Während die Ermittlungen und Rettungsbemühungen noch andauern, betet Delta weiterhin für eine erfolgreiche Rettung dieses jungen Mannes, der unserer Delta-Gemeinschaft sehr am Herzen lag.“

Mutter äußert sich zum Verschwinden 

Die Mutter des verschwundenen Teenagers, Shyara Hill, äußerte sich in einem TV-Interview gegenüber NBC10 unter Tränen: „Wenn man sein Kind in die Schule schickt, dann sollte es auch wieder zurückkommen.“ Hill hat das Gefühl, dass ihr Sohn während des Ausflugs „auf so viele Arten“ im Stich gelassen wurde, und fragte sich, warum er im Meer war. „Das Wetter war kalt, als ich dort ankam“, erinnerte sich die Mutter. „Warum wurde die Entscheidung getroffen, ins Wasser zu gehen? Wo waren die Leute, die eigentlich dort sein und aufpassen sollten?“

Abschließend bat die trauernde Mutter um Hilfe: „Es ist da draußen [Anm. d. Red.: im Meer] so groß und er ist klein. Daher denke ich, dass es möglich ist, dass er nicht auf dem Wasser treibt. Er ist irgendwo unter Wasser. Deshalb frage ich nur, ob es irgendwelche Organisationen gibt, die über Technologie verfügen, die ins Wasser gehen und nach ihm suchen könnte.“

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