Schweres Gerät stürzt auf Flugzeugtechniker (23) – tödlicher Unfall in Heathrow
Arbeitsunfall am Flughafen Heathrow: Ein 23-jähriger Virgin-Atlantic-Techniker wird bei Wartungsarbeiten an einer Boeing 787 schwer verletzt und stirbt später. (Symbolbild)
Ein 23-jähriger Flugzeugtechniker starb nach einem Unfall während Wartungsarbeiten am Flughafen London Heathrow. Der junge Mitarbeiter hatte erst zwei Jahre zuvor seine Tätigkeit bei der Fluggesellschaft Virgin Atlantic aufgenommen.
Bei Wartungsarbeiten: Schweres Gerät stürzt auf 23-Jährigen
Mehrere US-Medien berichten über den Vorfall, der sich bereits Anfang Juni zugetragen haben soll. Laut The Sun führte Georgie Buxton Wartungsarbeiten an einer Boeing 787 durch, die von Virgin Atlantic betrieben wurde. Während der Arbeiten befand sich der 23-Jährige im Treibstofftank der Maschine, als plötzlich „heavy machinery“, also schweres Gerät beziehungsweise eine schwere Vorrichtung, auf ihn gestürzt ist und ihn eingeklemmt hat. Um welche Ausrüstung es sich dabei genau handelte und wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Flugzeugtechniker verstorben
Buxton erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort verbrachte er rund vier Wochen auf der Intensivstation, bevor er am 7. Juli seinen Verletzungen erlag. Seine Familie entschied sich schließlich dazu, die lebenserhaltenden Maßnahmen einzustellen.
Eine Quelle bestätigte gegenüber The Sun Ende Juli den Tod des Flughafenmitarbeiters. Der Todesfall wurde zudem vom zuständigen West London Coroner’s Court registriert.
Stellungnahme der Airline
Dem US-Magazin People liegt eine Stellungnahme der Fluggesellschaft Virgin Atlantic vor. Ein Pressesprecher erklärte: „Wir sind zutiefst betroffen, den Tod eines sehr geschätzten Mitglieds unseres Ingenieurteams bestätigen zu müssen. [...] Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Mitarbeiter haben für uns stets höchste Priorität, und wir sind von diesem Vorfall zutiefst betroffen.“ Die Fluggesellschaft arbeite zudem mit den „mit den zuständigen Behörden und dem Flugzeughersteller zusammen, um alle Fakten zu ermitteln“, heißt es weiter.
Die betroffene Boeing 787 wurde vorsorglich außer Betrieb genommen, um eine umfassende Untersuchung der Umstände zu ermöglichen und die Ursache des Unfalls zu klären. Zudem soll ein Gerichtsmediziner die genaue Todesursache von Georgie Buxton untersuchen.
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