Feuerwerk in Sydney

© EPA/DEAN LEWINS

Chronik Welt
01/01/2022

Silvester weltweit: Reduzierte Partys zum Jahreswechsel

Weltweit begrüßten die Menschen das neue Jahr mit der Hoffnung auf Besserung.

Hunderte Millionen Menschen in Europa haben das Jahr 2022 begrüßt - in der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie. Vielerorts, so auch in Österreich, verabschiedete sich das alte Jahr mit ungewöhnlich milden Temperaturen. In vielen Ländern der Welt fielen die Silvesterfeiern wegen Corona verhaltener aus als sonst. Viele große Partys und Feuerwerke wurden abgesagt, darunter Festivitäten in Paris und London. Anderorts wurden die Feierlichkeiten in Sachen Besucherzahl reduziert. 

In vielen Ländern der Welt begann das neue Jahr schon deutlich früher: Als weltweit Erste - bereits um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit - rutschten die Südsee-Inseln Samoa und Kiribati ins neue Jahr. Eine Stunde später folgte Neuseeland, wo allerdings wegen Corona die meisten Events und das Feuerwerk vom Sky Tower in Auckland sowie auch alle öffentlichen Veranstaltungen in anderen Städten wie Christchurch und Wellington abgesagt worden waren.

Eindrücke aus aller Welt

Zehntausende Zuschauer in Sydney

Im australischen Sydney waren - anders als beim letzten Jahreswechsel - wieder Zehntausende Zuschauer zum Feuerwerk vor der Kulisse des Opernhauses zugelassen. Interessenten mussten im Vorfeld ein Ticket für einen von rund 30 Aussichtspunkten kaufen. Im Bundesstaat New South Wales, in dem Sydney liegt, explodieren wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante gerade die Corona-Zahlen.

Absagen in China

In China sagten wegen Corona mehrere Städte Feuerwerke und größere Festlichkeiten ab, darunter Peking und auch Wuhan, die Stadt, in der Ende 2019 das Coronavirus als erstes ausbrach. Silvester ist für die Chinesen an sich kein besonders wichtiger Feiertag. Nach ihrem traditionellen Mondkalender beginnt das neue Jahr diesmal erst Anfang Februar.

Ausnahmeregelung in Thailand

In Thailand - einem der wenigen Fernziele, an dem sich derzeit zahlreiche Touristen aufhalten - durften viele Lokale in der Silvesternacht ausnahmsweise bis 1.00 Uhr öffnen. In der Hauptstadt Bangkok begrüßten Zehntausende Einheimische und Touristen das neue Jahr in der berühmten Backpacker-Meile Khaosan Road. Die Corona-Zahlen sind in Thailand bisher trotz Omikron-Variante niedrig.

Mit einem farbenprächtigen Feuerwerk samt Lasershow am höchsten Gebäude der Welt begrüßte Dubai das neue Jahr. In Moskau gab es um 22 Uhr MEZ ein großes Feuerwerk am Kreml und Roten Platz.

Konfetti und (geimpfte) Menschen in New York

Ganz spät - um 6 Uhr unserer Zeit - begrüßte New York das neue Jahr. Trotz rekordverdächtigen Corona-Infektionszahlen hat der New Yorker Times Square das Jahr 2022 wieder mit Publikum begrüßt. Um Mitternacht glitt traditionell ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast herunter und läutete unter dem Jubel Tausender das neue Jahr ein - der sogenannte "Ball Drop".

Das Event auf dem weltberühmten Platz in Manhattan wurde dieses Jahr auf etwa ein Viertel seiner normalen Kapazität begrenzt, nachdem im vergangenen Jahr nur wenige geladene Gäste hatten teilnehmen dürfen. Alle Anwesenden mussten vollständig geimpft sein. Die New Yorker Silvester-Traditionen fehlten dabei auch dieses Jahr nicht: Es regnete Konfetti, und durch die Straßen schallte das Lied "New York, New York".

Normalerweise kommen jedes Jahr rund eine Million Menschen auf den Times Square, die Party gehört zu den größten Silvesterfeiern der Welt. 

Reduzierte Party in Madrid

Trotz der rapide steigenden Corona-Infektionszahlen hat auch die traditionsreichste Silvester-Massenparty Spaniens in Madrid nach der Zwangspause im vergangenen Jahr wieder stattgefunden. Rund 7.000 Menschen begrüßten auf dem Platz Puerta del Sol dicht gedrängt und bei Riesentrubel das neue Jahr. Wegen der Pandemie war die zulässige Teilnehmerzahl um circa 60 Prozent reduziert worden.

Nennenswerte Einschränkungen gab es sonst in der spanischen Hauptstadt nicht. "Große Restriktionen bringen nichts", hatte Madrids Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso dieser Tage wieder betont. Die Lage in den Krankenhäusern sei total unter Kontrolle.

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