41 Tote in Crans-Montana: Aus Unglücksbar soll Jugendzentrum werden
Nach der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana mit 41 Toten und 115 Verletzten soll die betroffene Bar zu einem Jugendzentrum umgestaltet werden. Der Regierungschef des Kantons Wallis, Christophe Darbellay, sagte der Zeitung Le Temps (Samstagsausgabe), die Bar „Le Constellation“ werde „nie wieder eine Bar sein“. Stattdessen solle daraus ein Ort werden, „der der Jugend gewidmet ist“.
41 Tote, 115 Menschen mit Verbrennungen
Im Untergeschoss der Bar war in der Silvesternacht ein Brand ausgebrochen. 41 zumeist junge Menschen kamen ums Leben, 115 weitere Menschen wurden verletzt, viele von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen und liegen noch immer im Krankenhaus.
Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Brandkatastrophe durch an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde, die der mit Schaumstoff verkleideten Decke zu nahe kamen.
Denkmal für Opfer geplant
Die Kantonsbehörden planen auch ein Denkmal für die Opfer. Wie Darbellay in dem Interview sagte, soll es „schön, friedlich und zugänglich“ sein, um ein „würdiges“ Erinnern an die Toten und Verletzten sowie die Helferinnen und Helfer zu ermöglichen. Außerdem ist für den kommenden 1. Jänner, den ersten Jahrestag der Katastrophe, eine Gedenkfeier geplant.
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