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Brand in Crans-Montana: Entschädigungen könnten Hunderte Millionen kosten

41 Menschen kamen bei der Brandkatastrophe ums Leben, 115 Menschen wurden verletzt.
SWITZERLAND-FIRE-ACCIDENT

Als Leiter des Runden Tisches zur Brandkatastrophe von Crans-Montana kennt Laurent Kurth die finanziellen Dimensionen des Vorhabens genau. Laut dem ehemaligen Neuenburger Staatsrat könnten sich die Entschädigungen auf mehrere hundert Millionen Franken belaufen. Anwälte haben kürzlich Entschädigungsforderungen von 8,2 beziehungsweise 56 Millionen Franken eingereicht.

"Es kommt darauf an, worüber man spricht: Wenn ein unter 20-jähriger Mensch infolge dieses Dramas vollständig arbeitsunfähig wird und lebenslang Pflege benötigt, kann der Schaden tatsächlich mehrere Millionen Franken betragen", erklärt der so Kurth. "Die Summe von 8,2 Millionen Franken ist deshalb - auch wenn sie hoch erscheint - in einer solchen Situation nicht unrealistisch."

Angesichts der Summen, um die es geht, könnte der vom Bundesrat gewünschte Runde Tisch zum zentralen Schauplatz eines Dramas werden, bei dem 41 Menschen ums Leben kamen und 115 verletzt wurden. Kurth teilt diese Einschätzung jedoch nicht: "Es handelt sich vielmehr um einen Prozess parallel zur strafrechtlichen Aufarbeitung. Der Runde Tisch soll dazu dienen, über finanzielle Fragen zu sprechen, Empathie zu zeigen und das Drama anzuerkennen."

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