Bewässern verboten: Kleinstaat in Europa ruft Wassernotstand aus

Luftaufnahme einer Stadt in San Marino mit Blick auf die umliegende Landschaft.
Der von Italien umschlossene Kleinstaat San Marino hat mit akutem Wassermangel zu kämpfen. Es wurde der Wassernotstand ausgerufen.

Die geringen Niederschläge der letzten Monate und die steigenden Temperaturen haben die Republik San Marino dazu veranlasst, einen Wassernotstand auszurufen

Die Bürger werden unter der Drohung von Sanktionen aufgefordert, während der Notstandszeit das Verbot der Bewässerung von Rasenflächen, Gemüse- und Obstgärten zu beachten.

Starke Einschränkungen

Verboten ist in dieser Zeit das Waschen von Höfen, Treppen und Privatwegen. Schwimmbecken dürfen nicht gefüllt werden, Autos können nur in mit automatischen Systemen ausgestatteten Tankstellen gewaschen werden, teilte das Staatssekretariat des Zwergstaates am Apennin am Mittwoch mit. 

Während des Wassernotstands wird der derzeitige Tarif für den Wasserverbrauch in Haushalten, der 30 Kubikmeter pro Monat übersteigt, um 20 Euro für jeden Kubikmeter Wasser erhöht.

"Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein aller Bürger für einen bewussten Umgang mit der Ressource, um unsachgemäßen Gebrauch zu vermeiden. Die Zusammenarbeit der gesamten Gemeinschaft von San Marino ist unerlässlich", so das Staatssekretariat abschließend.

San Marino mit seinen 33.500 Einwohnern ist ganz von Italien umschlossen und hat sonst keine Nachbarstaaten. Der Staat besteht aus neun Gemeinden und lebt vor allem von Industrie, Finanz, Tourismus und Handel.

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Kurz zusammengefasst

  • In San Marino wurde der Wassernotstand ausgerufen. 
  • Grund sind die Hitze und die geringen Niederschläge der letzten Monate.
  • Während des Notstands dürfen Bürger nur eingeschränkt Wasser verbrauchen.

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