Prognose für die nächste Tage: Stellenweise Nebel aber kein Schnee.

© APA/BARBARA GINDL

Wetter
12/17/2015

Kein Winter und keine weißen Weihnachten in Sicht

Ein milde Atlantikströmung sorgt dafür, dass es Anfang nächster Woche sogar noch milder wird.

Ein Wintereinbruch ist laut den Fachleuten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien in den kommenden Tagen in Österreich nicht zu erwarten. Stattdessen gibt es anhaltend Zufuhr von milder Atlantikluft.

Freitag: In den Niederungen und Becken im Raum Ober- und Niederösterreich, in Wien und im Wienerumland sowie im Rheintal und im Grazer Becken halten sich zunächst Nebel und Hochnebel. Sonst ist es noch überwiegend sonnig. Im Laufe des Tages tauchen dann von Westen her dichtere Wolken auf und zwischen Salzburg und dem westlichen Niederösterreich beginnt es am Nachmittag leicht zu regnen. Später erreicht der Regen dann auch den Osten und Südosten. Allgemein freundlicher ist es im Westen und Süden. Der Wind weht meist schwach, im Donauraum kommt am Nachmittag mäßiger Westwind auf. Die Frühwerte liegen bei minus fünf bis plus vier Grad, Höchsttemperaturen bei drei bis 13 Grad Celsius.

Am Samstag nimmt der Hochdruckeinfluss zu, verbreitet ist es sonnig. In den Niederungen und Becken startet der Tag aber vereinzelt mit Nebel oder Hochnebel. Oft setzt sich die Sonne im Laufe des Tages durch, im Osten und Nordosten sowie im westlichen Donautal kann es aber auch am Nachmittag trüb bleiben. Der Wind weht schwach. Frühtemperaturen minus fünf bis plus fünf Grad (Tageshöchsttemperaturen: fünf bis zwölf Grad).

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Nebel und Hochnebel überziehen am Sonntag die Niederungen rund um den Alpenbogen nahezu vollständig. Die Chancen auf Sonne sind dort nur gering. Inneralpin kann sich hingegen meist die Sonne durchsetzen, auf den Bergen ist es von Beginn an strahlend sonnig bei zum Teil ausgezeichneter Fernsicht. Der Wind weht oft nur schwach, am Alpenostrand manchmal auch mäßig aus Südost. Die Frühtemperaturen betragen minus vier bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen plus zwei bis plus zwölf Grad. Noch milder wird es in Lagen zwischen etwa 1.000 und 1500 Meter Seehöhe. Dort sind sogar rund 14 Grad möglich.

Am Montag kann der Ausläufer einer Wetterfront nördlich der Alpen und im Osten einige der vorhandenen Nebel- und Hochnebelfelder bis zum Nachmittag vertreiben, allerdings bringt er vor allem in der ersten Tageshälfte auch ein paar Regenschauer. Hinterher kommt da und dort noch kurz die Sonne zum Zug. Im Süden und Südosten bleibt es stellenweise ganztägig nebelig trüb, darüber ist es teils sonnig, teilweise auch wolkig. Vor allem im Donauraum und an der Alpennordseite macht sich vorübergehend mäßiger bis lebhafter Westwind bemerkbar, sonst greift dieser Wind kaum durch. Die Frühtemperaturen betragen minus fünf bis plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen je nach Sonne und Wind zwei bis zwölf Grad.

Dienstag: Bis auf einige zähe Nebel- und Hochnebelfelder ist es meist gering bewölkt, inneralpin oft strahlend sonnig. Dazu weht schwacher Wind, nördlich der Alpen in exponierten Lagen aber auch mäßiger bis lebhafter Westwind. In den Niederungen liegen die Frühtemperaturen meist zwischen minus vier und plus fünf Grad, am Nachmittag werden dann je nach Nebel oder Sonne ein bis zehn Grad erreicht. In windigen Mittelgebirgslagen ist es bereits in der Früh deutlich milder, tagsüber gibt es dort Temperaturen von bis zu 14 Grad.

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