Frühling oder doch Rückkehr des Winters? Das erwartet uns im März
Zusammenfassung
- Nach winterlichem Wetter in Österreich steigen die Temperaturen Anfang März auf bis zu 18 Grad.
- Prognosen für den gesamten März sind laut Experten schwierig und mit Vorsicht zu genießen.
- Mit höherer Wahrscheinlichkeit bleibt es in der ersten Märzhälfte mild, längerfristige Vorhersagen sind unsicher.
Die Wetterlage in Österreich hat sich in den vergangenen Tagen deutlich gedreht: Auf einen Wintereinbruch mit Schneefall bis in tiefere Lagen folgten frühlingshafte Temperaturen. Am Wochenende sind laut GeoSphere Austria in Teilen des Landes bereits bis zu 18 Grad möglich.
Mit Prognosen für den gesamten März ist Harald Seidl vorsichtig: "Da wird es schnell komplex und vom Nutzen her ist es begrenzt." Besonders die Wintermonate seien unter anderem aufgrund des Schnees schwer vorauszusagen, das habe sich auch heuer gezeigt.
Zwei Szenarien
Erste Abschätzung bis zum 13. März deuten laut dem Meteorologe auf zwei gegensätzliche Szenarien hin. Die erste Variante wäre eine Fortsetzung der aktuellen Wetterlage mit einem Hochdruckkeil, der mit milder Luft in der Höhe gekoppelt sei.
Dem gegenüber steht die Möglichkeit, dass sich eine Tiefdruckrinne von Osteuropa nach Westen ausdehnt und dabei Mitteleuropa mitnimmt. Österreich würde sich dann im kälteren Bereich befinden.
Milde erste Märzhälfte wahrscheinlich
"Mit höherer Wahrscheinlichkeit bleiben wir auf der milde Seite in der ersten Märzhälfte", so Seidl. Österreich werde eher in den Genuss der wärmeren Strömungen und des Hochs kommen. Was darüber hinaus passiert, sei derzeit kaum bis nicht absehbar. "Wir konzentrieren uns mit gutem Grund auf die nächsten Tage, maximal." Das gelte insbesondere für die Übergangszeit, in der sich unter anderem Strahlungsverhältnisse stark ändern.
Das Wetter bleibt auch für die kommenden Tage weiterhin zu mild für die Jahreszeit. Es gibt auch kaum Störungen, wie die Meteorologen von Geosphere Austria am Donnerstag prognostizierten. Höchstwerte von bis zu 19 Grad sind möglich, und der Sonnenschein dominiert.
Am Freitag können sich zähe Nebelfelder vor allem wiederum im Donauraum, im östlichen Flachland und im Südosten einige Stunden lang, örtlich auch bis über Mittag, halten. Abseits davon sowie nach Nebelauflösung scheint die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Der Wind weht überwiegend schwach. Frühtemperaturen liegen bei minus sechs bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei zehn bis 19 Grad, mit höchsten Werten in Tirol, Vorarlberg und Salzburg.
In den Morgenstunden des Samstags ist vor allem im Donauraum, sowie im Südosten Österreichs mit Nebelfeldern zu rechnen. Diese lösen sich in den meisten Fällen bis Mittag auf, sodass am Nachmittag strahlender Sonnenschein dominiert. Überall sonst ist es von der Früh weg sehr sonnig bei nur wenigen Schleierwolken. Am Nachmittag machen sich ganz im Westen Wolken einer schwachen Störungszone bemerkbar, vorerst rücken sie wahrscheinlich nur bis nach Vorarlberg vor. Der Wind frischt in der Ostregion aus südöstlicher Richtung oft mäßig, stellenweise auch recht lebhaft, auf. Die Frühtemperaturen belaufen sich auf minus fünf bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen auf meist zehn bis 18 Grad.
Eine schwache Kaltfront zieht am Sonntag von Nordwesten über das Land. Im Westen überwiegen die Wolken und vor allem am Vormittag regnet es dort alpennordseitig leicht. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1.400 Meter Seehöhe. Im Norden ziehen zeitweise dichte Wolken und einzelne Schauer durch, dazwischen zeigt sich auch hier die Sonne. Im Süden und Osten überwiegt weiterhin der Sonnenschein, zeitweise zeigen sich aber auch dort Wolken. Der Wind weht meist schwach. Die Frühtemperaturen erreichen minus zwei bis plus sechs Grad, mit den hohen Werten im äußersten Westen, die Tageshöchsttemperaturen neun bis 14 Grad.
Abklingender Störungseinfluss und eine schwache südwestliche Höhenströmung sind am Montag wetterbestimmend. Verbreitet gibt es am Vormittag noch einen Mix aus sonnigen Phasen und Quellwolken. Im Tagesverlauf überwiegt dann immer mehr der Sonnenschein. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus Ost bis Süd, regional wird es alpennordseitig leicht föhnig. Die Frühtemperaturen steigen auf minus drei bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen auf elf bis 17 Grad, mit den hohen Werten im leicht föhnigen Westen.
Geringe Luftdruckgegensätze bestimmen am Dienstag das Wettergeschehen im Ostalpenraum. Vielfach gibt es einen Wechsel aus längeren sonnigen Abschnitten und Quellwolken, die aber nur regional, am ehesten in der Osthälfte des Landes, zu lokalen Regenschauern anwachsen. Der Wind weht nur schwach. Die Frühtemperaturen erreichen minus zwei bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen elf bis 17 Grad.
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