Im Frühjahr sind 30 Grad eine Seltenheit.

© APA//Frank Rumpenhorst

Wetter
05/22/2016

Erstmals 30 Grad im heurigen Jahr

Hoher Luftdruck und Föhn am Wahlsonntag.

Zum ersten Mal in diesem Jahr hat die Temperatur die 30-Grad-Marke in Österreich überschritten.

Beim zweiten Durchgang der Bundespräsidentenwahl ließen hoher Luftdruck und eine föhnige Südwestströmung die Temperaturen an der Alpennordseite zum Urnengang auf bis zu 30 Grad steigen.

Unter Südföhneinfluss wurde in Weyer am frühen Sonntagnachmittag das erste Mal in diesem Jahr die 30-Grad-Marke geknackt. Am heutigen Wahlsonntag stieg die Temperatur um 13:40 in Weyer erstmals auf knapp über 30 Grad. Weitere Stationen die am Sonntag noch die 30 Grad erreichen könnten sind: Salzburg/Freisaal, Schönau an der Enns, Golling, Imst und Feldkirch. Im langjährigen Mittel werden die 30 Grad je nach Region aber ohnehin erst Anfang bis Mitte Juni erreicht, im Frühjahr sind sie hingegen eine Seltenheit.

Kaltfront bringt Abkühlung - dann wird es wärmer

Im Osten Österreichs wird es zu Wochenbeginn noch einmal sommerlich warm. Im Westen sorgt eine Kaltfront für deutliche Abkühlung und Regen. Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vom Sonntag steigen zum Ende der Woche die Temperaturen wieder.

In Vorarlberg und im Tiroler Oberland regnet es am Montag von der Früh weg und zeitweise auch kräftig. Die Schneefallgrenze sinkt hier vorübergehend auf 1.000 bis 1.400 Meter Seehöhe ab. Auch im Südwesten kommt es allmählich zu gewittrigen Regenschauern. An der Alpennordseite hingegen hält der Föhn den Regen noch länger ab, nachmittags breiten sich kräftige Regenschauer aber allmählich aus.

Am längsten sonnig und trocken ist es am Montag im Osten und Südosten, hier ist später aber mit Gewittern zu rechnen. Der Wind kommt anfangs lebhaft aus Süd, mit Störungsdurchzug dreht er auf West, dabei sind vor allem im Donauraum stürmische Böen zu erwarten. Die Frühtemperaturen liegen bei neun bis 16 Grad, die Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost bei 14 bis 27 Grad.

AmDienstag bringen eine Störungszone und ein abziehendes Italientief viele Wolken sowie zahlreiche Regenschauer. Nur zwischendurch zeigt sich vor allem im Osten und Süden die Sonne, hier können auch noch einzelne Gewitter eingelagert sein. Durchwegs bewölkt und regnerisch ist es hingegen an der Alpennordseite. Im Osten und in Föhnstrichen bläst lebhafter bis kräftiger West- bis Nordwind. Die Frühtemperaturen erreichen sechs bis zwölf Grad, die Tageshöchstwerte zwölf bis 20 Grad.

Von Salzburg ostwärts halten sich am Mittwoch nördlich des Alpenhauptkamms für einige Zeit noch dichtere Restwolken und es kann dort zeitweise auch noch etwas Regen fallen. Die Wolken werden im Tagesverlauf aber langsam weniger und somit kann dort schön langsam die Sonne durchsetzen. Überall sonst ist es schon ab den Morgenstunden überwiegend sonnig mit nur sehr wenigen Wolken. Am Nachmittag sind dann speziell im Bergland kleinräumige Regenschauer und vereinzelt auch Gewitter möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand am Vormittag auch noch lebhaft, aus westlichen bis nördlichen Richtungen. Der Tag beginnt mit Werten zwischen sechs und 14 Grad, und es werden maximal 20 bis 26 Grad erreicht.

In den meisten Regionen startet derDonnerstag sehr sonnig und mit nur wenigen Wolken. Im weiteren Verlauf entstehen aber immer häufiger Quellwolken, und diese sorgen bevorzugt im Bergland auch für Regenschauer und im Süden sowie im Salzkammergut mitunter auch für Gewitter. Im östlichen Flachland bleibt es meist den ganzen Tag über trocken. Zu Tagesbeginn hat es acht bis 14 Grad und mit schwachem Wind aus unterschiedlichen Richtungen steigen die Temperaturen auf 23 bis 28 Grad.
Auch derFreitag beginnt verbreitet mit Sonnenschein und eher nur geringer Bewölkung. Im weiteren Verlauf nimmt aber die Quellbewölkung rasch zu und es bilden sich Regenschauer und Gewitter. Besonders gefährdet zeigen sich der äußerste Westen, Osttirol und das südöstliche Hügelland. Überwiegend trocken bleibt es, mit Ausnahme des Waldviertels am ehesten nördlich der Donau. Es weht nur schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen und ausgehend von Morgentemperaturen zwischen acht und 14 Grad, steigen die Werte tagsüber auf 23 bis 28 Grad.

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