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Chronik Österreich
07/20/2019

Was in Salzburg abseits der Festspiele im Sommer los ist

Nicht nur für Festspielgäste gibt es ein breites Angebot – mit und ohne Hochkultur

von Matthias Nagl

Am Freitagabend hat der Festspielsommer mit dem Fackeltanz auf dem Residenzplatz inoffiziell begonnen. Es war der Höhepunkt des Festes zur Festspieleröffnung, das auch heute, Samstag, noch die ganze Stadt zur Bühne macht. Am Samstagabend beginnt eine Woche vor der Eröffnung mit der Premiere des Jedermanns am Domplatz auch das offizielle Programm der Festspiele. Die Wetterprognose ist übrigens gut, es wird heiß, die Gewittergefahr ist gering.

Der KURIER gibt einen Überblick, was abseits des Festspielprogramms in den nächsten Wochen in der Stadt los ist. Einen direkten Bezug hat naturgemäß das Fest zur Eröffnung, das die Bindung der Salzburger zu ihren Festspielen stärken soll. Darum findet das Programm auch bei freiem Eintritt statt.

Schauspielerin Mavie Hörbiger liest am Samstag, nur wenige Stunden vor ihrem Auftritt als „Werke“ beim Jedermann, aus „Traurigkeit der Erde“ um 14 Uhr in der Salzburgkulisse.

Am Waagplatz gibt es ab 19 Uhr die sommerliche Weihnachtskomödie „Alles Heilige“ des Salzburger Straßentheaters über das harte Adventsgeschäft in Salzburg. Mit dem Stück ist das Straßentheater bis 11. August in Stadt und Land auf Tour.

Die Salzburger Kunstszene nutzt die Anwesenheit vieler kulturaffiner Gäste in der Stadt für ein prall gefülltes Ausstellungsprogramm: So eröffnet etwa die Galerie Weiz am Samstag ihre Festspielausstellung, die dem 90. Geburtstag von Wolfgang Hollegha gewidmet ist. Bis zum 7. September zeigt die Galerie frühe Papierarbeiten bis hin zu aktuellen Papierarbeiten und Ölbildern.

Gipfel im Kongresshaus

Ebenfalls am Samstag eröffnet Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler zusammen mit Erzbischof Franz Lackner die Ausstellung Lacrimae des französischen Künstlers Michel Pochet im Salzburger Bischofshaus, die noch bis zum 30. Juli läuft.

Für Politik und Wirtschaft ist Salzburg im Sommer ebenfalls ein beliebter Treffpunkt. Neben zahlreichen informellen Gesprächen und Formaten am Rande der Festspiele gibt es auch offizielle Termine, wie den Salzburg Summit von 25. bis 28. Juli im Kongresshaus. Rund 120 Personen aus Wirtschaft, Politik und Kultur stellen sich der Frage „Innovationsstandort Europa – 5 vor 12?“. Die Konferenz wird von PR-Unternehmerin Gabi Spiegelfeld und der Industriellenvereinigung veranstaltet.

Gänzlich kulturbefreit ist ein Event, der sich ebenfalls einen Fixplatz im Salzburger Sommer erarbeitet hat: Am 28. Juli springen beim Dirndlflugtag beim Gwandhaus des Trachtenherstellers Gössl die Kontrahenten in Trachtenkleidung vom Drei-Meter-Turm. Ex-Skirennläuferin und „Dancing Stars“-Gewinnerin Lizz Görgl sowie Schauspieler Alexander Held gehören in diesem Jahr der Jury an.

Am großen Überthema Festspiele kommt in Salzburg aber auch die Subkultur nicht vorbei. So findet an diesem Wochenende im Jugendkulturzentrum Mark das Punkrock-Festival Salzburger Pestspiele statt.

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