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Chronik Österreich
09/13/2020

Vorarlberg: Wahlschluss bei Gemeindewahlen

Der erste Bürgermeister steht bereits fest. Das Wahlsystem in Vorarlberg hat einige Eigenheiten.

von Christian Willim

In 96 Vorarlberger Kommunen wurde am Sonntag eine neue Gemeindevertretung gewählt. Die letzten Wahllokale haben - im Ländle üblich - bereits um 13 Uhr geschlossen. Der erste Bürgermeister stand bereits kurz vor 12 Uhr fest. Matthias Luger, Oberhaupt der Kleinkommune Stallehr (Bezirk Bludenz), ist in seinem Amt bestätigt worden.

Als einziger zur Wahl stehender Kandidat erhielt er in der Bürgermeister-Direktwahl 113 der 146 abgegebenen Stimmen. Luger war vor fünf Jahren seinem Vater als Bürgermeister nachgefolgt. Spannender dürfte es in den Vorarlberger Städten und großen Gemeinden werden.

Entschieden war die Wahl bereits de facto in 29 Gemeinden, bevor die Wahllokale am Sonntag überhaupt öffneten. Dort traten Einheitslisten an. Auswahl gab es für die Bürger also keine. In 13 Gemeinden bekamen die Wähler leere Zettel vorgelegt. Dort fanden sogenannte Mehrheitswahlen statt - ein Unikum in Österreich.

Bei der Mehrheitswahl kann jeder Wähler Namen von Personen eintragen, die er gerne im Gemeinderat wissen möchte. Wer die meisten Stimmen erhält - und die Wahl annimmt - bekommt ein Mandat. Der Bürgermeister wird aus den Reihen der Gemeinderäte gewählt.

Eine Bürgermeister-Direktwahl wird es in 65 Gemeinden geben. Dafür wurden heuer erstmals zwei eigene Stimmtzettel - einer für die Bürgermeister-, einer für die Listenwahl - ausgeteilt.

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