KPÖ versucht nun auch den Sprung in den Vorarlberger Landtag

KPÖ versucht nun auch den Sprung in den Vorarlberger Landtag
Kommunisten wollen bereits die Hälfte der für das Antreten notwendigen Unterstützungserklärungen gesammelt haben.

Am Donnerstag gab die KPÖ bekannt, dass sie alle erforderlichen Unterstützungserklärungen für einen bundesweiten Antritt bei der Nationalratswahl am 29. September gesammelt habe. Die Kommunisten sind damit die erste bisher nicht im Parlament vertretene Partei, die fix am Stimmzettel stehen wird.

Auf dem wollen die Dunkelroten nun auch bei den ebenfalls im Herbst stattfindenden Landtagswahlen in Vorarlberg (13. Oktober) stehen. Ihr Antreten kündigte die KPÖ am Freitag in einer Aussendung an. Man sei bereits weit fortgeschritten mit dem Sammeln der dafür notwendigen Unterstützungserklärungen, hieß es darin.

Gemeinsames Sammeln

Als Spitzenkandidat wird Sascha Kulasevic genannt. Für die Landtagswahlen habe man aktuell circa die Hälfte der notwendigen Unterschriften erreicht. Der KPÖ-Spitzenkandidat bei der Nationalratswahl, Tobias Schweiger, sei mehrere Male im Ländle gewesen, um die Vorarlberger KPÖ beim Sammeln zu unterstützen.

KPÖ versucht nun auch den Sprung in den Vorarlberger Landtag

Der bundesweite Spitzenkandidat Tobias Schweiger und der Vorarlberger Spitzenkandidat Sascha Kulasevic beim Sammeln von Unterschriften

Für den Wahlkampf will die Vorarlberger KPÖ auch auf den Bekanntheitseffekt durch die Nationalratswahlen setzen, die zwei Wochen vor den Landtagswahlen stattfinden. Und sie will mit ihrem Hauptthema punkten:

“In Vorarlberg haben wir im österreichweiten Vergleich die höchsten Wohnkosten. Doch das angekündigte Programm der schwarz-grünen Landesregierung greift viel zu kurz", so Kulasevic. Es brauche leistbare Mieten in gutem gemeinnützigen Wohnbau – gerade angesichts der wenigen verfügbaren Flächen im Bundesland.

Erfolgslauf in Städten

Erst im April haben die Kommunisten in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck den Einzug in den Gemeinderat geschafft. Zuvor schaffte es die KPÖ in der Landeshauptstadt Salzburg auf Platz zwei und Spitzenkandidat Kay-Michael Dankl in die Stichwahl um das Bürgermeisteramt, in der er allerdings unterlag.

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