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Chronik Österreich
10/15/2020

Vorarlberg hält an 22-Uhr-Sperrstunde fest

Die West-Achse aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg hatte die Maßnahme zunächst auf drei Wochen befristet.

von Christian Willim

Am kommenden Freitag wäre eigentlich die von den westlichen Bundesländern auf 22 Uhr heruntergesetzte Sperrstunde ausgelaufen. Nach Salzburg, das aufgrund des Infektionsgeschehens am Donnerstag noch weitere harte Maßnahmen gesetzt hat, kündigte auch Vorarlberg eine Verlängerung der frühen Sperrstunde auf unbestimmte Zeit an.

„In Anbetracht der Entwicklungen beim Infektionsgeschehen ist eine Lockerung der Maßnahmen im Land nicht möglich“, begründen Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und Tourismuslandesrat Christian Gantner (beide VP).

Zu hohe 7-Tages-Werte

„Vordringlichstes Ziel ist, Vorarlbergs Sieben-Tage-Inzidenz nachhaltig wieder unter einen Wert von 50 zu senken, um damit die Reisewarnung Deutschlands und anderer Länder gegenüber unserem Land so schnell wie möglich wieder aufzuheben. Das geht nur mittels eines gemeinsamen Kraftakts“, betont Gantner.

Aktuell liegt der Wert Vorarlbergs bei der Sieben-Tage-Inzidenz bei 92,7. Weitere Verschärfungen blieben zunächst aus. Festgehalten wird in Vorarlberg aber auch weiterhin an den im Vergleich zur Bundesregelung vor zwei Wochen verschärften Auflagen für Veranstaltungen.

Sie sind in geschlossenen Räumen auf 250 und im Freien auf 500 Personen begrenzt.

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