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Chronik Österreich
04/16/2021

Verwahrloste Husky-Welpen auf Lkw-Ladefläche entdeckt

41-Jähriger sollte Tiere von Rumänien nach Deutschland bringen. Hunde wurden ins Tierheim gebracht.

Die Polizei in Leoben hat am Donnerstag einem 41-Jährigen sieben Siberian-Husky-Welpen abgenommen. Der Rumäne hatte sie auf einer Lkw-Ladefläche transportiert, wo sie in ihrem eigenen Kot und Urin herumsprangen. Hinzu kam, dass der Mann gefälschte Heimtierpässe vorwies. Gegenüber den Beamten gab er an, dass er die Tiere im Auftrag seines Arbeitgebers von Rumänien nach Deutschland bringen sollte, hieß es am Freitag seitens der Landespolizeidirektion Steiermark.

++ HANDOUT ++ STEIERMARK: VERWAHRLOSTE HUSKY-WELPEN AUF LKW-LADEFLÄCHE IN LEOBEN ENTDECKT

Alarmiert wurden die Beamten von Mitarbeitern einer Firma in Leoben, wo der Rumäne Material ablud. Den Mitarbeitern fielen die Hunde - sie sind acht bis zehn Wochen alt - auf der verschmutzten Ladefläche auf. Gegenüber der Polizei sagte der 41-Jährige, er habe die Tiere in einer Stadt im Westen von Rumänien von einem Unbekannten abgeholt. Er sollte sie laut seinem Arbeitgeber weiter nach Deutschland bringen und hatte für die Reise auch Futter und Wasser mit.

Elf Stunden ohne Auslauf

Die Heimtierpässe für die verwahrlosten Welpen waren aber gefälscht. Ein Veterinär der Bezirkshauptmannschaft Leoben sah sich die Kleinen an. Sie dürften elf Stunden keinen Auslauf gehabt haben. Die Beamten stellten die falschen Dokumente sicher. Der Verdächtige wurde wegen Urkundenfälschung und Tierquälerei angezeigt. Die Welpen wurden ihm abgenommen und in das Tierheim der Arche Noah nach Graz gebracht.

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