Autofahrer brauchten am Sonntag starke Nerven.

© APA/HELMUT FOHRINGER

Chronik Österreich
08/14/2021

Verkehr: Staus und lange Wartezeiten Richtung Süden

Speziell an den Grenzübergängen muss man sich auf längere Wartezeiten einstellen. Hotspot dürfte einmal mehr die Tauernautobahn sein.

Die gute Nachricht: Die stärksten Reisewochenenden dieses Sommers sind bereits überstanden. Die weniger gute: Nichts desto trotz ist auch an diesem Wochenende mit starkem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Schon seit den frühen Morgenstunden verzeichnet der ÖAMTC Staus und Wartezeiten im Reiseverkehr in Fahrtrichtung Süden.

Im Großraum Salzburg staut es auf der West Autobahn (A1) von der Grenze Walserberg über den Knoten Salzburg (A1/A10) bis auf die Tauern Autobahn (A10) Höhe Puch. Von Deutschland über die A8 kommend reicht eine Blechlawine vor der Grenze etwa zehn Kilometer zurück. Mit großen Zeitverlusten ist auf der Tauern Autobahn (A10) in den Bereichen zwischen Eben im Pongau und Ennslehen sowie Zederhaus und St. Michael im Lungau (A10) zu rechnen.

Auf der Karawanken Autobahn (A11) zwischen St. Jakob im Rosental und dem Karawankentunnel müssen die Verkehrsteilnehmer auf einer Länge von 14 Kilometern, bei einer Wartezeit von etwa zwei Stunden, Geduld beweisen. Auch bei der Einreise nach Österreich gibt es etwa neun Kilometer Stau. Hier beträgt der Zeitverlust etwa 1.5 Stunden.

Verzögerungen sind weiters in Tirol beim Grenztunnel Füssen und zwischen Reutte und Heiterwang Richtung Süden einzuplanen.

Moto GP in Spielberg

Bis 15. August noch wird der zweite Grand Prix MotoGP am Red Bull Ring ausgetragen. Am letzten Rennwochenende kam es zu keinen nennenswerten Verzögerungen, für den Bitci Motorrad Grand Prix werden mehr Zuschauer erwartet. Man sollte mit Verzögerungen auf der Murtal Schnellstraße (S36), der Gaberl Straße (B77), der Friesacher Straße (B317) sowie auf den direkten Zufahrten zu den Parkplätzen rechnen. Wer nicht zum MotoGP möchte, sollte vor allem am Sonntag Fahrten durch das Murtal vermeiden, rät der Club.

Ausreisetestpflicht in Osttirol

Für Innervillgraten und Oberlienz gilt bis 24. August eine Ausreisetestpflicht. Als Nachweis ist ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder ein negativer Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, erforderlich. Ausgenommen von der Testpflicht sind Geimpfte mit Vollimmunisierung sowie Genesene mit einer Covid-Teilimpfung. Eine Durchreise über die Felbertauernstraße ohne Zwischenstopp ist ebenfalls ohne Test erlaubt.

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