Unglück von Lassing: "Einen Bergmann lässt man nicht im Stich"

Unglück von Lassing: "Einen Bergmann lässt man nicht im Stich"
Zehn Männer starben vor 25 Jahren beim größten Grubenunglück der Zweiten Republik. Heute sind die Wunden vernarbt, aber präsent.

"Is' da wer?", schrie ein Arbeiter in den schmalen Schacht, der gerade freigelegt worden war. Auf eine Antwort wagte niemand zu hoffen, suchten die Helfer doch schon seit mehr als einer Woche nach den elf Männern, die unter Tag in dem Bergwerk eingeschlossen waren.

Doch die Antwort kam: "I bin's, da Georg!"  Das war Georg Hainzl, jener damals 24-Jährige, dessen Rettung aus 60 Metern Tiefe als das "Wunder von Lassing" bekannt werden würde.

Mehr dazu: Das Grubenunglück von Lassing

Am Montag jährt sich das größte Grubenunglück der österreichischen Nachkriegsgeschichte zum 25. Mal. 

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