Chronik | Österreich
06.03.2018

Steiermark: Putzfrau in Tor eingeklemmt und erfroren

Die 66-Jährige wurde erst Stunden nach dem Unfall entdeckt.

Eine 66-jährige Putzfrau ist in der Nacht auf Dienstag in einem motorbetriebenen Zufahrtstor in der Weststeiermark eingeklemmt worden und dürfte erfroren sein. Die Reinigungskraft aus dem Bezirk Voitsberg wollte am Abend das Firmenareal ihres Arbeitgebers verlassen und blieb mit einer Hand zwischen den Gitterstäben stecken. Stunden später wurde sie leblos im Tor eingeklemmt gefunden.

Wie die Landespolizeidirektion mitteilte, hatte die 66-Jährige ihren Arbeitsplatz in Stallhofen gegen 18.30 Uhr verlassen wollen. Da sich das Tor nicht öffnete, wollte sie es mit einem Zentralschlüssel von der Außenseite öffnen. Daher steckte sie ihre linke Hand durch die Gitterstäbe nach draußen zum Schlüsselloch. Als sich dann das Tor in Bewegung setzte, konnte sie ihre Hand offenbar nicht durch die Gitterstäbe durchziehen, blieb stecken und erlitt eine Ellbogenfraktur.

Als die Frau Stunden später immer noch nicht zu Hause war, machten sich ihre Angehörigen auf die Suche nach ihr. Die Putzfrau wurde gegen 1.30 Uhr am Tor entdeckt. Die Feuerwehr Stallhofen befreite die 66-Jährige mittels Bergeschere aus dem Tor, doch der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.