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Chronik Österreich
11/29/2021

Steiermark führt Beschränkungen bei PCR-Tests ein

Ab Mittwoch gibt es bei PCR-Gurgeltests eine zehntägige Sperre für bereits positiv getestete Personen.

In der Vorwoche haben die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg Beschränkungen bei den PCR-Gurgeltests angekündigt, jetzt zieht die Steiermark nach.

Für die Labors stellt die große Menge von täglich abgegebenen Testkits eine enorme Herausforderung dar, zuletzt kam es aufgrund dieser Überlastung zu langen Wartezeiten bei der Auswertung. Um die Labors zu entlasten, wird deshalb eine Sperrfrist eingeführt: Personen, die bereits positiv getestet wurden, dürfen nun für zehn Tage keinen neuen Test abgeben.

So soll vermieden werden, dass infizierte Personen täglich ihre Infektiosität auf diesem Weg überprüfen, teilte das Land Steiermark am Montag in einer Aussendung mit. Die neue Beschränkung gilt ab Mittwoch (1. Dezember)

Entlastung

Durch diese Einschränkung werde das Pooling-Analyseverfahren entlastet, heißt es in der Aussendung weiters. Beim Pooling werden in einer ersten Analyse die Proben von mehreren Testpersonen miteinander vermischt. Im Falle einer positiven Erstanalyse müssen alle Proben noch einmal gesondert untersucht werden, was zu längerer Auswertungsdauer führt.

Bereits positiv getestete Personen können nach zehn Tagen erneut einen PCR-Test durchführen. Für das sogenannte Freitesten aus einer behördlichen Absonderung sind die Gurgeltests nicht zulässig - das wird von den Gesundheitsbehörden veranlasst, ist aber derzeit in der Steiermark aufgrund der Infektionslage ohnehin ausgesetzt.

Durch diese Änderung sollen nun Wartezeiten auf Testergebnisse bestmöglich verringert werden.

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