© Gut Aiderbichl

Chronik Österreich
09/23/2021

Seit 2001 rettet Gut Aiderbichl Tiere in Not

Vom Eichhörnchen über Hund und Katze bis zum Laboraffen: Betreut werden aktuell 6.000 Tiere an vielen verschiedenen Standorten.

von Petra Stacher

Ob Fuchs, Pferd, Kuh, Minischwein, Lama oder Katze – 35 verschiedene Tierarten tollen derzeit auf den Weiden und in den Ställen von Gut Aiderbichl herum. Allein seit 2015 rettete der Gnadenhof 3.395 in Not geratene Tiere, wie er zu seinem heurigen 20-Jahr-Jubiläum bekannt gab.

2001 wurde der Hof in Henndorf in Salzburg von Michael Aufhauser gegründet. Seither sind die Tierretter Tag und Nacht im Einsatz. Das ergibt ordentlich Arbeitsstunden: 420.000 Stunden werden pro Jahr in das Wohl der Tiere investiert. Die Pferdewirte sind etwa 22 Kilometer pro Tag mit ihren Tieren unterwegs. Die meiste Zeit wird aber für Hunde, Katzen und Nagetiere aufgewendet, machen diese den Großteil der Bewohner aus.

Aktuell betreuen die Tierschützer 6.000 Tiere. Darunter mehr als 700 Pferde, Ponys, Esel und Mini-Pferde, über 800 Hunde und Katzen und mehr als 1.000 Rinder, Ziegen, Schafe und Schweine.

Üppige Weiden

„Die geretteten Tiere werden optimal betreut und fühlen sich auf dem weitläufigen Gelände mit üppigen Weiden sichtlich wohl“, sagt Stiftungsvorstand Dieter Ehrengruber.

Jedoch sind nicht alle der Tiere in Henndorf in Salzburg beheimatet. 2006 wurde ein Gut in Deggendorf eröffnet, 2010 in Iffeldorf. Der Rest teilt sich auf mehrere Standorte in sechs europäischen Ländern auf. Das kostet, weshalb Tierpaten und Spender besonders wichtig seien, heißt es vom Gut Aiderbichl.

Immer wieder möchte man zudem neue Projekte realisieren. So wurde heuer eine Auswilderungsstation für Eichhörnchen errichtet. In Rumänien startete vor drei Jahren ein Streunerprojekt. Mehr als 600 Hunde wurden aufgenommen, 400 wieder vermittelt. Auch um die Aufnahme von Laboraffen bemüht man sich seit Jahren.

Diese Tierliebe kommt gut an: 3,8 Millionen Menschen besuchten bis dato einen der drei Gnadenhöfe in Henndorf, Deggendorf und Iffeldorf und sahen sich die glücklichen Tiere an.

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