Panik im Spital: Schwerkranker 16-Jähriger hat Ärger mit Justiz

Die neue Methode kann eine Operation ersetzen.
Seit November 2020 wartet die Familie auf das Gerichtsgutachten. Sie hofft auf keine Konsequenzen.

Stefan H. (Name geändert, Anm.) ist schwer krank. Am 18. März hörte sein Herz auf zu schlagen, der 16-Jährige musste in einem Park im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich wiederbelebt werden. Der Jugendliche konnte zwar von einer engagierten Pädagogin ins Leben zurückgeholt werden, doch ein Leben ohne Hilfe ist für ihn nicht mehr möglich. Dazu kommt, dass sich seine alleinerziehende Mutter und er seit Monaten mit der Justiz herumschlagen müssen. Der Vorwurf: Sachbeschädigung.

Die Vorgeschichte zu dem Fall, der seit Monaten die Behörden beschäftigt, begann am 20. Juli 2020, als Stefan wegen Herzrhythmusstörungen in ein großes Krankenhaus nach Linz in Oberösterreich eingeliefert wurde. Im Zuge der Behandlung, bei der ein Elektrokatheter in das zentrale Organ des Blutkreislaufs eingebracht wird, kam es allerdings zu Komplikationen. Zehn Tage lag der damals 15-Jährige auf der Intensivstation.

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