Nach Verdacht auf Mutation: Tests im gesamten Bezirk Kitzbühel

Symbolbild
Drei große Teststandorte eingerichtet. Von Freitag bis Montag kann man sich freiwillig testen lassen.

Nach dem Bekanntwerden von 17 Verdachtsfällen der britischen Coronavirus-Mutation im Tiroler Jochberg finden von Freitag, bis inklusive Montag kostenlose und freiwillige PCR-Tests im gesamten Bezirk Kitzbühel statt. Die Bewohner können sich an den drei großen Test-Standorten in St. Johann in Tirol (Kaisersaal), Kirchberg (Arena 365) und Reith bei Kitzbühel (Kultursaal) testen lassen.

Die Anmeldung erfolgte über die Online-Plattform des Landes Tirol www.tiroltestet.at. Außerdem konnte man sich telefonisch über die Gesundheitshotline 1450 anmelden. Bis zum späten Donnerstagnachmittag hätten sich vorerst rund 1.000 Personen angemeldet, hieß es seitens des Landes. Tests von zwei Dritteln der Jochberger Bevölkerung ergaben keinen Hinweis auf eine Mutation - nur bei einer abgesonderten, engen Kontaktperson wurde ein solcher festgestellt.

Bei den 17 Verdachtsfällen handelt es sich um zwölf Briten, sowie jeweils eine Person irischer, estnischer, isländischer, spanischer und niederländischer Staatsbürgerschaft. Alle waren in einer Personalunterkunft in Jochberg gemeldet und wollten als Skilehrer-Anwärter einen Vorbereitungskurs absolvieren. Mittlerweile überprüfen die Tiroler Behörden, ob alle rechtlichen Vorgaben eingehalten wurden. Im Bezirk Kitzbühel leben rund 64.000 Menschen in 20 Gemeinden. Es handelt sich um den östlichsten Bezirk des Bundeslandes.

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