Partielle Halbschatten-Mondfinsternis über Österreich

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Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, lässt sich das Naturschauspiel am besten mit freiem Auge oder einem Fernglas verfolgen. Verfinsterungs-Maximum um 1.45 Uhr.

In der Nacht auf Samstag ist eine partielle Halbschatten-Mondfinsternis österreichweit zu beobachten. Der Mond tritt dabei nicht in den Kernschatten der Erde, sondern fast vollständig in deren Halbschatten. Die daher eher unauffällige Verfinsterung erreicht ihren Höhepunkt nach Angaben der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) zwischen 0.43 und 2.43 Uhr.

Zum Maximum der Finsternis um 1.45 Uhr steht der Mond rund 50 Grad hoch im Südwesten, er ist zu diesem Zeitpunkt zu 98,8 Prozent - also fast total - in den Halbschatten der Erde eingetreten. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, lässt sich das Ereignis am besten mit freiem Auge oder einem Fernglas verfolgen.

Der Blick wird aber voraussichtlich von einer dichten Wolkendecke getrübt werden. Das teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Freitag mit. Am ehesten sichtbar sei das Himmelsereignis demnach von Berggipfeln in Tirol und Vorarlberg aus. In den Niederungen wird Nebel- und Hochnebel dominieren. Freie Sicht auf die ohnehin eher unauffällige Verfinsterung, die ihren Höhepunkt zwischen 0.43 und 2.43 Uhr erreicht, habe man auch in den Nachbarländern kaum.

Die nächste Mondfinsternis kann man bei hoffentlich besserer Sicht am 7. August beobachten, es wird eine partielle sein. Am 27. Juli 2018 ist dann eine totale Mondfinsternis teilweise zu sehen.

Mondblicke rund um die Welt:

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Wussten Sie, dass ...

… die Mondoberfläche von der Erde geformt wird? Grund dafür sind die Erdanziehungskräfte, die den Mond sogar richtig durchkneten. Von der Erde aus betrachtet, wird der Mond an seinen Rändern zusammengedrückt und in seiner Mitte auseinandergezogen, dabei entstehen teils meterhohe Klippen. Forscher vom Smithsonian Institution in Washington fanden heraus, dass die Richtung der Sprünge in der Oberfläche von der Erdanziehung beeinflusst wird.

... auf dem Mond bereits Golf gespielt wurde? NASA-Astronaut Alan Shepard, erster Amerikaner im All und fünfter Menschen auf dem Mond, hatte sich für seine Mission 1971 das Ziel gesetzt, als erster Mensch auf dem Mond Golf zu spielen.

... China auf der Rückseite des Mondes landen will? Die Sonde „Chang’e 4“, benannt nach der chinesischen Mondgöttin, soll in den nächsten fünf Jahren auf der erdabgewandten Seite landen, um Daten zu sammeln. Forscher erhoffen sich Einblicke in das dortige riesige Südpol-Aitken-Becken. In dessen Krater vermuten sie Gesteine, die aus dem Mantel des Mondes stammen.

... die Hoch- und Tiefebenen auf dem Mond von Astronomen früher für Mond-Meere gehalten wurden? Die dunklen Gebiete, die auch mit bloßem Auge sichtbar sind und den „Mann im Mond“ bilden, wurden für Wasser gehalten. Es handelt sich aber um Ebenen aus basaltähnlichem Gestein, die durch die Einschläge von Meteoriten entstanden sind.

( Agenturen , kurier.at , mb , dw ) Erstellt am 10.02.2017