CORONAVIRUS: PK "CONTAINMENT" - ANSCHOBER

© APA/HELMUT FOHRINGER / HELMUT FOHRINGER

Chronik Österreich
04/17/2020

Massiver Rückgang bei "aktiven" Coronavirus-Kranken

Die Situation bleibt "ausgeglichen und stabil", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

Der Rückgang der "aktiven" Coronavirus erkrankten Österreicher hat sich am Donnerstag massiv fortgesetzt. Die Zahl der Infektionen abzüglich Genesener und Toter ging auf 5.063 zurück, das bedeutet ein Minus von 13,4 Prozent (Stand 9.30 Uhr).

Es wurde die Ausweitung der Test angekündigt.

Bisher wurden 14.476 Österreicher positiv auf das Coronavirus getestet. 888 Menschen haben sich in den vergangenen 24 Stunden von einer SARS-CoV-2-Infektion wieder erholt, insgesamt sind 8.986 Österreicher genesen.

Immer weniger Menschen, nämlich 967 befanden sich aufgrund einer Coronavirus-Erkrankung in krankenhäuslicher Behandlung, davon lagen 238 auf Intensivstationen. Bisher sind 410 Österreicher mit oder an Covid-19 verstorben.

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Die Situation bleibt "ausgeglichen und stabil", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei einer Pressekonferenz zu den letzten Coronavirus-Werten. Natürlich hänge dies von der Zahl der Testungen ab, betonte der Minister, der eine Ausweitung diesbezüglich ankündigte.

In den nächsten Wochen werden alle Bewohner und Mitarbeiter in Alters- und Pflegeheimen sowie Mitarbeiter im Handel verstärkt auf SARS-CoV-2 getestet. Allein in den Senioreneinrichtungen "geht es insgesamt um 130.000 Menschen", erklärte Anschober.

Nur mehr zwei Prozent aller Abstriche würden derzeit zu einem positiven Ergebnis führen. Durch die deutlich weniger Verdachtsfälle habe man die Möglichkeit, "noch schneller zu sein und rasch einzugreifen", sagte der Gesundheitsminister. Studien zeigen, dass in anderen europäischen Ländern rund die Hälfte aller Covid-19-Toten aus Heimen stammt. 918 gibt es in Österreich, "hier wollen wir einen zentralen Schwerpunkt realisieren und flächendeckend testen". Außerdem sei das Ziel, dass die "Abklärung maximal 48 Stunden dauern soll".

In der Steiermark gibt es laut Staatsanwaltschaft bereits wegen Todes- und Krankheitsfällen in einem Pflegeheim Ermittlungen wegen grob fahrlässiger Tötung und vorsätzlicher Gefährdung durch übertragbare Krankheiten. Insgesamt 39 Personen - Bewohner und Pflegekräfte - sollen in dem Heim positiv auf das Virus getestet worden sein. Zwölf Personen in dem 160 Betten umfassenden Pflegeheim sind seit Beginn der Krise verstorben, sechs Todesfälle sollen in Zusammenhang mit Covid-19-Infektionen stehen. Den Betreibern wird angelastet, dass das Personal ohne ausreichenden Schutz arbeiten musste und so das Virus möglicherweise verbreitet hat.

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