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Der Traum von 8,4 Millionen Euro: Sechs Fakten zum Siebenfachjackpot

Wer wär' nicht gerne Millionär? Die Lotterien erwarten 6,2 Millionen Tipps. Errät keiner die sechs Richtigen, gibt es erstmals einen Achtfachjackpot.
Drei Kreuze werden mit Kugelschreiber auf einem Lottoschein gemacht.

8,4 Millionen Euro: Damit könnte man allerlei Träume verwirklichen. Sich etwa ein Haus, eine Weltreise, ja sogar eine Privatinsel auf den Bahamas leisten. Den Kindern und Enkelkindern gute Ausbildungen finanzieren. Und nie wieder arbeiten.

Am heutigen Mittwochabend könnten diese Träume wahr werden: Denn zum neunten Mal in der Geschichte der Österreichischen Lotterien gibt es einen Siebenfachjackpot – rund 8,4 Millionen Euro liegen im Topf. 

Erwartet werden 6,2 Millionen Tipps. Enthält keiner davon die sechs Richtigen, gäbe es am Sonntag einen Achtfachjackpot – das kam in Österreich bisher übrigens noch nie vor. Hier sechs Fakten zum beliebten Spiel um die sechs Richtigen.

Welche Zahlen kommen häufig, welche selten?

Das System „6 aus 45“, wie wir es heute spielen, gibt es in Österreich seit September 1986. Seitdem wurde laut Statistik die „3“ am häufigsten gezogen – am seltensten kam die „33“. Doch freilich sind bei jeder Ziehung die Chancen für alle Zahlen gleich hoch. Viele Teilnehmer setzen auf Geburts- und Jahrestage, persönliche Glückszahlen sowie auf die Zahlen der Vorrunde. Beliebt sind auch Zahlenreihen wie  „1, 2, 3, 4, 5, 6“. „Wir haben einige Ziehungen ausgewertet, und da hat sich gezeigt, dass diese Kombination zig mal getippt wurde“, erklärt Günter Engelhart, Sprecher der Lotterien. Bis dato gab es übrigens noch keine Ziehung, bei der mehr als vier Zahlen in Folge kamen. Zuletzt war das im August 2025 (mit 33, 34, 35 und 36) der Fall.

Mit unserem Generator können Sie selbst entdecken, welche Zahlen häufig, selten oder lange nicht mehr gezogen worden sind – oder Sie lassen sich eine neue Zahlenfolge durch Zufall generieren.

Wie ist das Prozedere, wenn man gewinnt?

Da das Spiel anonym ist, werden die Gewinner nicht verständigt, sondern müssen sich selbst bei den Lotterien melden. Wer 80.000 Euro oder mehr gewonnen hat, erhält auf Wunsch eine kostenlose Beratung durch einen sogenannten Hochgewinnbetreuer. „Meist geht es darum, wie man sich am besten verhält, um den Gewinn zur Erfüllung der Wünsche zu verwenden, ohne dass gleich die Nachbarschaft weiß, dass man gewonnen hat“, so Engelhart. Übrigens: Ein Lottogewinn ist steuerfrei. Legt man das Geld an oder investiert man, fallen für Zinsen oder Mieterträge natürlich Steuern an. 

Welche Träume haben Gewinner verwirklicht?

Meist geht es gar nicht um die Privatinsel in der Karibik – sondern um die Verbesserung der täglichen Lebensumstände. „Viele planen etwa eine Renovierung oder den Kauf eines größeren Hauses“, beschreibt Engelhart. Andere begleichen Schulden und investieren in die Altersvorsorge. „Und nicht zu vergessen: Die Österreicher sind sehr spendenfreudig.“ Oft gehe Geld an Tierschutzorganisationen, Sozialprojekte oder die Feuerwehr. Kein Witz: Ein Burgenländer spendete sogar neue Kirchenglocken für sein Dorf. „Luxusautos sind hingegen in der Gunst etwas gesunken. Vielleicht hat das mit verändertem Umweltbewusstsein zu tun, das ist aber nur eine Vermutung“, fügt Engelhart hinzu.

Was passiert, holt man den Gewinn nicht ab?

Meist betrifft das kleinere Summen, es kam aber auch schon vor, dass ein Sechser nicht abgeholt wurde. Insgesamt werden jährlich sieben bis acht Millionen Euro an Gewinnen liegengelassen (Joker, Euromillionen etc. miteingerechnet). Grundsätzlich verfällt der Gewinnanspruch bei Lotto nach drei Jahren, dann fließt das Geld wieder in den Gewinntopf.

Was war der höchste Gewinn aller Zeiten?

Der bisher höchste Gewinn von 1,537 Milliarden US-Dollar wurde 2018 in den USA bei „Mega Millions“ ausgeschüttet. In Europa lag der Rekord bei 250 Millionen Euro, erzielt im Jahr 2025  bei Euromillionen. Den bisher höchsten Lottogewinn in Österreich gab es 2018: Damals ging ein Siebenfachjackpot mit  14,9 Millionen nach Niederösterreich.

Und wie hoch ist die Chance auf einen Gewinn?

Um sicher einen Sechser zu erzielen, müsste man 8,145.060 Tipps abgeben – denn so viele mögliche Zahlenkombinationen gibt es. Bei 1,50 Euro pro Tipp wäre das wohl ein Minusgeschäft. Daher besser auf das Glück hoffen. Oder sich notfalls mit Albert Einstein trösten, der sagte: „Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.“

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