KO-Tropfen in Disco: Verdächtiger ausfindig gemacht

Das einsame Glas an der Bar: Die junge Studentin war auf der Tanzfläche, ihr Getränk wurde für den Täter ein Mittel zum brutalen Zweck, mithilfe von K.o.-Tropfen
Foto: KURIER /franz gruber, gruber franz Der 19-jährigen Maturantin hätte die KO-Tropfenattacke beinahe das Leben gekostet.

23-Jähriger soll vier Mal zugeschlagen haben - 19-Jährige erlitt im Dezember Herzstillstand.

Die Kärntner Polizei hat in Villach einen 23 Jahre alten Mann ausfindig gemacht, der unter dem dringenden Verdacht steht, vier Frauen in einer Diskothek "Liquid Ecstasy" ins Getränk gemischt zu haben. Das berichtet die Kleine Zeitung in ihrer Mittwochausgabe. Die Taten sollen im Dezember des Vorjahres stattgefunden haben.

Eine 19-Jährige erlitt nach der Verabreichung der K.-o.-Tropfen einen Herzstillstand und wurde im Krankenhaus behandelt. Die Schülerin überlebte den Anschlag wahrscheinlich nur, weil Bekannte vor Ort sie sofort ins Krankenhaus brachten. Die Ärzte konnten – trotz Herzstillstandes – ihr Leben retten. 

Ob der Verdächtige für noch mehr, als die vier vorgeworfenen Angriffe infrage kommt, war vorerst offen. Auch über sein Motiv herrschte Unklarheit.

(APA / jt) Erstellt am
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