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Chronik Österreich
12/13/2021

Jetzt steigen die Temperaturen, aber Chance auf weiße Weihnachten besteht

Bis zum Wochenende bleibt es weitgehend trocken und mild, dann steigen die Chancen für Neuschnee.

Noch liegt verbreitet Schnee, ein kräftiges Hoch und milde Luft werden der Schneedecke im Flachland aber in den kommenden Tagen stark zusetzen. 

Hoch Yascha versorgt Österreich in den kommenden Tagen nämlich mit ruhigem und mildem Winterwetter, im Flachland geht es der Schneedecke somit an den Kragen. Erst zum Wochenende hin gehen die Temperaturen wieder zurück und die Chancen für Neuschnee steigen vor allem in der Osthälfte nach Angaben der Experten der Österreichischen Unwetterzentrale (UWZ) wieder an.

Am meisten Schnee aktuell in Klagenfurt 

Die Schneefälle der vergangenen Woche haben das Land verbreitet in ein weißes Kleid gehüllt, im Flachland geht es der Schneedecke jedoch schon wieder an den Kragen. Heute morgen meldeten Wien, Eisenstadt und Innsbruck noch 2-3 cm Schnee, etwas mehr Schnee liegt in Graz und Bregenz mit 8 bzw. 10 cm.

Die schneereichste Landeshauptstadt ist eindeutig Klagenfurt, wo zum Wochenstart 27 cm der weißen Pracht gemessen wurden. Es gibt jedoch auch schon schneefreie Regionen im Land, so präsentieren sich St. Pölten und Umgebung ebenso wie Teile des oberösterreichischen Zentralraums wieder im tristen braun. Viel Schnee melden naturgemäß etwas höhere Tallagen der Alpen, so liegen exemplarisch in Schröcken derzeit 86 cm, in Schmirn 42 cm und in Radstadt 35 cm.

 

    Gesamtschneehöhe der Landeshauptstädte (Stand Montagmorgen) 

    • Wien: 2 cm
    • St. Pölten: 0 cm
    • Eisenstadt: 3 cm
    • Linz: 0 cm
    • Klagenfurt: 27 cm
    • Graz: 8 cm
    • Salzburg: 4 cm
    • Innsbruck: 3 cm
    • Bregenz: 10 cm

    Kräftiges Hoch kommt

    Die kommenden Tage verheißen für die verbleibende Schneedecke im Flachland nichts Gutes – Neuschnee ist nämlich bis zum Wochenende nicht in Sicht. Im Gegenteil, ab morgen stellt sich stabiles Hochdruckwetter ein. 

    Die Höchstwerte liegen in den kommenden Tagen meist zwischen 0 und +8 Grad, womit es dem Schnee abseits der Alpen vielerorts an die Existenz geht. In den Alpen selbst hält sich das Tauwetter in Grenzen, hier wird sich die Schneedecke auf jeden Fall halten können. Hochdruckeinfluss bedeutet aber nicht zwangsläufig Sonnenschein, so sorgen Hochnebel und tiefliegende Wolken abseits der Berge vielfach für trübe Verhältnisse. Am meisten Sonnenschein gibt es in dieser Arbeitswoche von Vorarlberg bis Salzburg und Kärnten.

    Weiße Weihnachten? 

    Zum Wochenende hin zieht sich das Hoch weiter nach Norden zurück, somit wird der Weg frei für deutlich kältere Luft aus Osteuropa. Aus heutiger Sicht gibt es rund um den 4. Advent somit nur noch Höchstwerte um den Gefrierpunkt und mit einer Kaltfront fällt vor allem in der Osthälfte zeitweise Schnee. Auch in der Weihnachtswoche geht es tendenziell kalt und wechselhaft weiter.

    Wo sich der Schnee also bis zum kommenden Wochenende hält, stehen die Chancen für eine weiße Weihnacht sehr gut. Und auch im Flachland bestehen berechtigte Hoffnungen, dass sich Weihnachten 2021 kurzfristig noch weiß präsentieren könnte.

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