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Chronik Österreich
05/15/2020

Im Schatten der Berge: Das Verschwinden der Christine Schwarz

Zu Pfingsten 2017 verschwindet eine junge Frau. Ihren Eltern hat sie erzählt, sie wäre über das Wochenende im Kloster. Doch dort ist sie nie aufgetaucht.

von Elisabeth Hofer, Tobias Pehböck, Elias Natmessnig

Am 7. Juni 2017 melden ihre Eltern die 31-jährige Christine Schwarz als vermisst. Es ist der Mittwoch nach dem verlängerten Pfingstwochenende. Ihren Eltern hat Christine erzählt, sie wolle die Feiertage auf Einkehr im Kloster verbringen. Doch dort ist sie nicht aufgetaucht. Ihren Freunden hat sie von ganz anderen Plänen erzählt – nämlich einer Wanderung. In ihre Wohnung in Linz kehrt Christine aber nie zurück.

Was ist auf dieser Wanderung passiert? Gab es einen Unfall? Ist Christine abgestürzt? So einiges passt nicht zusammen. Reporterin Elisabeth Hofer hat sich auf Spurensuche ins Dachstein-Gebiet begeben und zeichnet ein tiefgehendes Psychogramm der jungen Frau.

Teil 2: Am Abgrund

Die Auswertung des Laptops von Christine zeigt, in welcher Abwärtsspirale sich die junge Frau vor ihrem Verschwinden befunden hat. Sie fuhr in die Berge, stieg in die Höhe und blickte in den Abgrund. Hat sie wirklich keinen anderen Ausweg mehr gesehen? Ihre Freunde glauben nicht daran. Und auch die Spur, die ein Suchhund im Salzkammergut findet, deutet darauf hin, dass etwas ganz anderes passiert sein könnte. 

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