Innsbruck-Unigebäude wegen Radioaktivität gesperrt- 17.Mai 2013-fotocredit:zoom-tirol

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Innsbruck
08/14/2013

Illegaler Schießstand an der Uni entdeckt

"Alte Chemie" wieder in den Schlagzeilen. Nach Strahlenunfall nun Schießstand im Keller.

Die "Alte Chemie" an der Universität Innsbruck bleibt weiterhin in den Schlagzeilen. Nach dem Strahlenunfall mit zwei betroffenen Personen wurde nach Medienberichten am Montag im Keller des Gebäudes ein illegaler Schießstand entdeckt. Von der Polizei wurden Ermittlungen aufgenommen.

Am Montag wollten sich Vertreter der Universität, der Baupolizei und der Berufsfeuerwehr in Schutzanzügen ein Bild von dem Gebäude machen, das abgerissen werden soll. Möglicherweise giftige oder brennbare Utensilien sollten sichergestellt werden.

In der südwestlichen Ecke des Kellergeschoßes - unmittelbar unter einem Hörsaal - sei man schließlich auf einen mysteriösen Raum gestoßen. In ihm hätten sich aufgestapelte Autoreifen mit Zielscheiben befunden, zahlreiche Einschusslöcher an den Wänden, durchschossene Türen und Hunderte leere Patronenhülsen. Diese würden von unter anderem von einer Pumpgun und einem Sturmgewehr "77" stammen. Auch mit einer Pistole sei geschossen worden.

Einbruchsspuren habe es nicht gegeben. Der oder die Benutzer des Schießstandes dürften einen Schlüssel zu dem Raum haben.

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