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Chronik | Österreich
06/13/2019

Identität geklärt: Gefundende Leiche im Inn ist vermisster Ungar

Ein DNA-Abgleich brachte Klarheit. Bei dem vor drei Wochen gefundenen Toten handelt es sich um einen länger vermissten Ungarn.

Bei jener Leiche, die vor rund drei Wochen in Kufstein im Inn entdeckt worden war, handelt es sich um den 25-jährigen Ungar, der seit Anfang April als vermisst galt. Dies bestätigte nun ein DNA-Abgleich, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Die Leiche des Mannes war am 24. Mai gegen 14.15 Uhr am Fischergries auf Höhe der Stadtwerke im Inn schwimmend entdeckt worden. Die Rettungstaucher der Feuerwehr bargen den leblosen Körper mit einer Bergetrage über die steile Uferböschung. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Man ging davon aus, dass die Leiche schon länger im Wasser war. Eine Identifizierung war aufgrund des langen Verbleibs im Wasser aber vorerst nicht möglich. Die Polizei nahm aber an, dass es sich bei dem Toten um einen seit 4. April vermissten Ungarn handeln könnte, wollte aber noch die DNA-Analyse abwarten, deren Ergebnis nun vorliegt und die Identität der Leiche bestätigt.

Nach Wanderung vermisst

Eine Arbeitskollegin des Ungarn hatte ihn als vermisst gemeldet. Eine großangelegte Suchaktion musste ergebnislos abgebrochen werden, das Auto des 25-Jährigen war im Eingangsbereich der Kaiserklamm aufgefunden worden. Bei einem Schneefeld entdeckten die Einsatzkräfte eine Rutschspur und schließlich auch einen Schuh im Wasser.