APA12081926-2 - 27032013 - BAD GASTEIN - ÖSTERREICH: ZU APA 0091 CI - Im historischen Zentrum des Kur- und Fremdenverkehrsortes Badgastein (Salzburger Bezirk Pongau) ist am Mittwoch, 27. März 2013, ein Großbrand ausgebrochen wobei der Dachstuhl des leer stehenden Hotels "Badeschloss" aus unbekannter Ursache Feuer gefangen hat und völlig ausgebrannt ist. Im Bild: Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Löscharbeiten. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: FF BAD GASTEIN

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Salzburg
03/29/2013

Polizei schnappt Brandstifter von Bad Gastein

Blutspuren führte Polizeihund zu zwei verdächtigen jungen Männern.

Kein böswilliger Brandanschlag, sondern ein infernales Hoppala im Alkoholrausch soll der Brand im „Badeschloss“ in Bad Gastein gewesen sein. Davon müssen zumindest die Ermittler nach dem Geständnis zweier Saisonarbeiter ausgehen, die den Dachstuhl des leer stehenden Hotels mit einer selbstgebastelten Fackel in Brand gesteckt haben sollen.

In der Nacht auf Mittwoch brachen ein 20-jähriger Spanier und ein 21-jähriger Schwede über ein eingeschlagenes Fenster ein und marschierten mit der Fackel durch das denkmalgeschützte Gebäude. Der erste fatale Fehler: Sie hatten sich an den Scherben verletzt. Die Blutspur führte später einen Polizeihund auf ihre Fährte. Der zweite: Sie hatten die Fackel nicht sorgsam abgelöscht, denn kaum hatten sie das Hotel bei Morgengrauen verlassen, entfachte diese einen Großbrand.

Das Duo dürfte für ihre Sauftouren im Ort bereits berüchtigt sein. „Zeugen haben bestätigt, dass die beiden vor dem Brand in einem Lokal einiges getrunken haben“, sagt Polizeisprecherin Eva Wenzl. „Es liegen weder Motiv noch Vorsatz vor. Daher wurden die Tatverdächtigen auf freiem Fuß angezeigt.“

Bürgermeister Gerhard Steinbauer kennt die Saisonarbeiter nicht, wie er erzählt. Mit dem Schaden, den sie verursacht haben sollen, muss er sich trotzdem herumschlagen: „Nächste Woche werden Bundesdenkmalamt und Gemeinde einen Sachverständigen bestellen, der sich anschaut, wie groß der Schaden ist.“ Davon werde abhängen, welche Maßnahmen dem Eigentümer vorgeschrieben werden. Bei dem handelt es sich um den umstrittenen Investor Franz Duval, der mehrere historische Gebäude in Bad Gastein verfallen lässt.

Hoffnungen, wonach nun zumindest wieder das „Badschloss“ renoviert wird, zerstreut Steinbauer. „Selbst wenn der Dachstuhl erneuert werden muss, eine Generalsanierung können wir nicht vorschreiben.“

Bilder vom Brandort

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