© Michaela Reibenwein

Chronik Österreich
08/28/2019

Falsche Picassos zerstörten Existenz

Von der „größten Kunstfälschung“ blieb nichts übrig. Außer ein Berg an Schulden für die Freigesprochenen.

von Michaela Reibenwein

„Größte Kunstfälschung in Österreich aufgedeckt“, ließ das Innenministerium im November 2016 verlautbaren. Bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz im Bundeskriminalamt in Wien wurden Dutzende angeblich gefälschte Bilder präsentiert. In erster Linie handelte es sich um Werke von Pablo Picasso. Fünf Personen wurden festgenommen. Darunter Ludwig D. und sein Sohn, die die Bilder verkaufen hätten sollen. Dreieinhalb Jahre später ist vom Tatvorwurf des versuchten schweren Betrugs nichts übrig.