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Chronik Österreich
01/15/2022

Erdbeben in Niederösterreich und Oberösterreich

Um Mitternacht kam es zu Erschütterungen im Raum Neunkirchen, um vier Uhr früh bebte die Erde dann im Raum Aschach an der Donau.

In Niederösterreich und Oberösterreich hat am Samstag die Erde gebebt. Dabei wurde laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik jeweils eine Magnitude von 2,9 erreicht. Um 0.03 Uhr kam es zu Erschütterungen im Raum Neunkirchen. "Das Beben wurde nahe des Epizentrums vielfach von der Bevölkerung wahrgenommen", teilte die ZAMG mit. Um 3.54 Uhr wurden Erdstöße nordwestlich von Linz im Raum Aschach an der Donau (Bezirk Eferding) verzeichnet.

"Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und bei dieser Stärke nicht zu erwarten", hieß es. In der betroffenen Region in Oberösterreich sei das Erdbeben "vereinzelt" von der Bevölkerung wahrgenommen worden.

2021 war starkes Erbebenjahr

Das Vorjahr war in Österreich ein außergewöhnlich starkes Erdbebenjahr, relativ viele starke Erdbeben wurden registriert, darunter vier mit einer Magnitude 4,0 oder mehr.  

Insgesamt wurden im Vorjahr mehr als 1.600 Erdbeben in Österreich registriert, 95 der österreichischen Beben waren hierzulande auch spürbar.

Besonders häufig bebte es im Jahr 2021 in Niederösterreich, der Steiermark und Kärnten. 35 fühlbare Beben gab es in NÖ, ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt lag die seismische Aktivität in der Steiermark mit 23 und in Kärnten mit 15 fühlbaren Erdbeben. Auch in Tirol ereigneten sich 15 spürbare Beben, in Oberösterreich drei, in Vorarlberg zwei und in Salzburg und im Burgenland je eines.

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