Wer Sonne tankt, stärkt das Immunsystem.

© APA/dpa/Frank May

Chronik Ă–sterreich
05/04/2020

Der Sommer kommt: 28 Grad am Wochenende

Ab Mittwoch zeichnet sich wieder ein Hoch mit viel Sonne ab. Dazu steigen die Temperaturen mit jedem Tag an.

von Birgit Seiser

Das lange Wochenende zeigte sich in Sachen Wetter durchwachsen, Meteorologen von Ubimet versprechen aber, dass ab Mittwoch ein Hoch die Regie ĂĽbernimmt, das uns auch das kommende Wochenende versĂĽĂźen wird. Dazu steigen die Temperaturen deutlich an. Den Höhepunkt erreicht diese Entwicklung voraussichtlich am Samstag mit sommerlichen Temperaturen von bis zu 28 Grad etwa im Nordosten, aber auch sonst darf man sich zumindest auf Werte um 25 Grad und weiter viel Sonnenschein freuen.

Kaltfront folgt

Von groĂźer Beständigkeit ist die Wetterlage jedoch nicht. Ein KälterĂĽckfall droht schon kurz danach. Am Sonntag wird die warme Luft bereits etwas in den Osten und SĂĽden abgedrängt, im Bergland nimmt die Schauer- und Gewitterneigung hingegen zu. Eine markante Umstellung der Wetterlage deutet sich schlieĂźlich fĂĽr den Beginn der neuen Woche an. Nach derzeitigem Modellstand ist mit einer kräftigen Kaltfront nicht nur verbreitet ergiebiger Regen möglich, nachfolgend flieĂźt auch deutlich kältere Luft ein. Selbst einstellige Höchstwerte sind dann kurzzeitig nicht ausgeschlossen.

Trockenheit im Westen und SĂĽden gelindert

Die Kaltfront dĂĽrfte viele Ă–sterreicher zwar nicht freuen, die Landwirte warten aber sehnlichst darauf. Der Regen der vergangenen Tage, war nämlich nur ein Tropfen auf den heiĂźen Stein. „Bis zu 90 l/m² an wertvollem Regen wurden in den vergangenen sieben Tagen in Vorarlberg und im Tiroler AuĂźerfern gemessen, sonst wurden im Westen und SĂĽden häufig 20 bis 50 l/m² registriert“, sagt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. Das ist bei Weitem nicht genug, um das bisherige Niederschlagsdefizit im FrĂĽhjahr auszugleichen, lindert die Trockenheit hier aber doch ein wenig. Noch deutlich weniger Regen fiel  im Norden und vor allem im Osten des Landes, gerade rund um Wien waren es durchschnittlich nur rund 5 l/m². Hier setzt sich die Trockenheit zunächst fort.

 

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